Ortsbürger zeigen sich kämpferisch

Einen guten finanziellen Abschluss kann Präsident Otto Hädinger an der ordentlichen Bürgerversammlung der Ortsbürger Steinach präsentieren. Zu reden gibt ein entlang des Wegs zum Spielplatz Rohr erstellter Zaun.

Fritz Heinze
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Sechs Meter wird die gesamte Breite der Fahrbahn betragen und als Aus- und Einfahrt benutzt werden können. (Bild: Fritz Heinze)

Sechs Meter wird die gesamte Breite der Fahrbahn betragen und als Aus- und Einfahrt benutzt werden können. (Bild: Fritz Heinze)

STEINACH. Im kleinen Saal versammelten sich zum jährlich stattfindenden Anlass 68 Ortsbürgerinnen und -bürger. Die Ausführungen von Präsident Otto Hädinger hielten sich, insbesondere aus finanzieller Sicht, im erwarteten Rahmen. Mit gesunden Finanzen und einem stabilen Budget 2015 fanden sich bei den Abstimmungen auch keine Gegenstimmen. In seinen Eingangsworten erwähnte Hädinger die im vergangenen Jahr von den Ortsbürgern finanzierten Projekte: die Ruhebank zwischen Paradies und Mattenhof, die Bänke am neu gestalteten Quaiweg und auch jene beiden Sitzbänke bei der katholischen Kirche am Labyrinth. Diese Leistungen wurden erweitert mit Beiträgen aus dem Berufsbildungsfonds an Steinacher Jugendliche. Spannung kam auf beim Traktandum Umfragen. Schon vor der Versammlung war durchgesickert, dass die Ortsgemeinde im Clinch mit der Familie Hubschmid an der Quaistrasse 3, neben dem Spielplatz Rohr, liegt.

Streit um Quadratmeter

Laut Präsident Otto Hädinger sei auf dem Boden der Ortsgemeinde, entlang dem Weg zum Spielplatz, ein Zaun errichtet worden und dies ohne Wissen der Ortsgemeinde. Er kündigte rechtliche Schritte in dieser Angelegenheit an. Aus der Sicht von Marcel Hubschmid, Mitbesitzer der Liegenschaft, habe die Ortsgemeinde Steinach ihre Unterhaltspflichten im Bereich der Pflege des Grundstückes in den vergangenen 50 Jahren nicht wahrgenommen, so dass dieses seiner Ansicht nach nun in den Besitz der Familie Hubschmid übergehe.

Mehr Sicherheit

Erfreulicher ist das Thema Parkplatz gegenüber der Garage Richner an der Hauptstrasse; Ende dieses Jahres laufe der Vertrag mit Richner aus, so Hädinger. Der am Wochenende dem Privatverkehr zur Verfügung stehen Parkplatz soll zur Entlastung der Quaistrasse eine verbreiterte Ein-/Ausfahrt erhalten. Und zwar die vorgeschriebenen zwei mal drei Meter Breite, damit zwei Autos kreuzen können. Der Vertrag mit der Garage Richner müsse zwar neu ausgehandelt werden, sagt Hädinger, doch sei es wichtig, nach dem Erhalt der Baubewilligung diese Veränderung durchzuführen. Den Zeithorizont für die Realisierung des Projektes sieht er zu Beginn der kommenden Velosaison.