OpenAir-Fundsachen jetzt bei der Polizei abholen

Neben einer grossen Menge Abfall bleiben nach dem OpenAir St. Gallen vor allem verlorene Gegenstände im Sittertobel liegen. Diese sind am Mittwoch bei der Stadtpolizei eingegangen und warten noch auf ihre Besitzer.

Miryam Koc
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Neben einer grossen Menge Abfall bleiben nach dem OpenAir St. Gallen vor allem verlorene Gegenstände im Sittertobel liegen. Diese sind am Mittwoch bei der Stadtpolizei eingegangen und warten noch auf ihre Besitzer.

OpenAir sortiert strenger aus

Das OpenAir-Gelände ist gross, es tummeln sich viele Menschen dicht nebeneinander und es fliesst einiges an Alkohol und schon passiert es, dass ein Smartphone oder eine Kamera verloren geht. Wer Glück hat, findet das Verlorene im Fundbüro der Stadt wieder. Von den Festivalorganisatoren sind laut Stadtpolizeisprecher Roman Kohler insgesamt 33 Fundsachen weitergegeben worden. «Es waren weniger Gegenstände als die letzten Jahre. Das OpenAir sortiert strenger aus», sagt Kohler. Unter den Fundsachen befindet sich Kleidung, Schmuck wie Brillen oder Uhren, Smartphones, Foto- oder Videokameras und Portmonnaies. Kuriose Gegenstände, wie sie in vergangenen Jahren gefunden wurden, waren dieses Jahr nicht mit dabei. Die Besitzer der vermissten Objekte konnten bis auf personalisierte Gegenstände wie eine Identitätskarte noch nicht ausfindig gemacht werden. Einige Festivalgänger haben sich nach dem OpenAir bei der Stadtpolizei gemeldet, «aber trotzdem suchen noch 33 Fundsachen ihre Besitzer», sagt Kohler. Die Aufbewahrungszeit bei der Polizei hängt vom Wert der Fundsachen ab.

Maximal fünf Jahre

Bei einem Wert bis zu 299 Franken gilt eine Aufbewahrungszeit von drei Monaten. Ab 300 bis 1999 Franken ein Jahr und ab 2000 Franken maximal fünf Jahre. Falls sich auch nach Ablauf dieser Fristen der Besitzer oder die Besitzerin nicht meldet, dann werden die Gegenstände vernichtet oder an einer Gant versteigert. Dies ist jedoch nicht bei allen Objekten möglich. Fundstücke wie Smartphones oder Laptops können aufgrund ihrer persönlichen Daten nicht an einer Gant versteigert werden. «Diese werden dann vernichtet», sagt Kohler.