OPEN AIR: «Musig am See» auf Hafenmole

Das Staader Open Air «Musig am See» findet kommenden Sommer nicht wie gewohnt in der Badi Speck statt. Dort sind immer noch Sanierungsarbeiten im Gang. Als Ersatz dient das Areal Hafenmole.

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Auf der Staader Hafenmole findet die nächste Ausgabe von «Musig am See» statt. (Bild: Franca Hess)

Auf der Staader Hafenmole findet die nächste Ausgabe von «Musig am See» statt. (Bild: Franca Hess)

Für die Bevölkerung von Staad und Umgebung ist das «Musig am See» der beliebte Sommerevent schlechthin. Das Gelände der Badi Speck, auf dem es bisher durchgeführt wurde, grenzt direkt an das Seeufer und bietet für den Anlass einen optimalen Ort mit einer traumhaften Kulisse. Das mache das Open Air jeweils nebst gutem Essen und stimmungsvollem musikalischem Programm zu einem Erlebnis, das jedes Jahr mehr Besucher anlocke, heisst es in einer Mitteilung des Musikfestivals.

Badi noch nicht fertig saniert

Wegen Sanierungsarbeiten kann das Open Air nächsten Sommer jedoch nicht auf dem Badi­areal durchgeführt werden. Bereits im vergangenen Sommer konnte die hintere Rasenfläche der Badi Speck wegen Sanierungsarbeiten nicht genutzt werden. Die Bodenbeschaffenheit, der noch anzulegende Rasen sowie weitere Arbeiten an der Anlage verhindern die Durchführung der Veranstaltung im August. Das Festival findet jeweils am letzten Samstag der Sommerferien statt, nächstes Jahr am 12. August.

Das OK-Team von «Musig am See» hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Thal und den örtlichen Organisationen nach einer Lösung gesucht, die ähnliche Vor­aussetzungen bietet wie die Badi Speck. Vor allem wollten die Veranstalter nicht auf den See verzichten und haben darum die Hafenmole als beste in Frage kommende Alternative gewählt. Alle Vorbereitungen seien bereits im Gang, damit das Fest auch auf der Hafenmole in Staad wieder zu einem unvergesslichen Zusammentreffen der «Musig am See»-Fans werde, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Veranstalter hoffen, die Badi Speck gut saniert und mit gefestigten Bodenverhältnissen in den nächsten Jahren wieder für den Event nutzen zu können. (jor/pd)