Oldtimer auch für die junge Generation

Am vergangenen Sonntag hat die Oldtimermesse in den Olma-Hallen zum elftenmal stattgefunden. Die Veranstalter, Peter Hürlimann und seine Frau Renate, sind sehr zufrieden und suchen bereits neue Oldtimer-Spezialisten für nächstes Jahr.

Elina Grünert
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Herr Hürlimann, 5000 Menschen haben die diesjährige Oldtimermesse besucht. Sind Sie damit zufrieden?

Peter Hürlimann: Ja, das entsprach unseren Erwartungen.

Konnten Sie mehr Besucher anlocken als im vergangenen Jahr?

Hürlimann: Es waren auf jeden Fall mehr als letztes Jahr. Die Oldtimermesse hat einen guten Ruf in der Schweiz. Auch teilweise wegen der Mund-zu-Mund-Propaganda in der Szene, von der wir profitieren. Viele kommen auch, weil sie so vor dem Winter ein letztes Mal ihren Oldtimer benützen können.

Nebst Autos gibt es an der Messe auch Anbieter, welche Zusatzleistungen und Reparaturen anbieten. Stösst das auf Interesse?

Hürlimann: Ja, denn wir laden auch Personen ein, welche sich zum Beispiel auf eine Automarke spezialisiert haben. Diese bieten nebst Reparaturen auch Ersatzteile an. Oft finden so die Besucher Teile, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie existieren. Dieses Jahr waren auch die Kleider besonders beliebt, welche es passend zu den Jahrgängen der Autos zu kaufen gab.

Was war der Höhepunkt? Was begeisterte die Besucher?

Hürlimann: Einen eigentlichen Höhepunkt gab es nicht, denn jede Person hat wieder ein anderes Lieblingsauto. Deshalb achten wir besonders darauf, einen breiten Mix an Autos zu haben. So dass sowohl ältere Semester, als auch jüngere zum Zug kommen.

Ist für nächstes Jahr bereits etwas Neues oder eine Veränderung geplant?

Hürlimann: Generell bleiben wir bei unserem altbewährten Konzept. In Tirol gibt es ein auf Oldtimer spezialisiertes Hotel, das auch bei uns an der Messe präsent war. Es würde uns sehr freuen, wenn es so etwas in der Schweiz geben würde. Bisher gibt es hier aber kein vergleichbares Angebot. Das ist schade.