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Ohne Druck ins Abenteuer 1. Liga

Morgen bestreiten die Volleyballerinnen des VBC Wittenbach ihr erstes Heimspiel in der 1. Liga. Für den Trainer steht dabei nicht nur der Erfolg im Zentrum.
Ives Bruggmann
Die Wittenbacherinnen trainieren seit Mai für die 1. Liga. (Bild: Benjamin Manser (Wittenbach, 19. Oktober 2016))

Die Wittenbacherinnen trainieren seit Mai für die 1. Liga. (Bild: Benjamin Manser (Wittenbach, 19. Oktober 2016))

Die 1. Liga ist für die Volleyballerinnen des VBC Wittenbach Neuland und zugleich eine grosse Herausforderung. Nach dem Gewinn des Regionalmeistertitels warten eine Liga höher hochkarätige Gegnerinnen. Um für die höheren Aufgaben gewappnet zu sein, haben sich die Wittenbacherinnen seit Mai auf die erste 1.-Liga-Saison der Vereinsgeschichte vorbereitet. Zudem hat neu ein Trainertrio das Sagen: Urs Burgstaller, Marco Roduner und Corinne Regli führen das Team gemeinsam.

Der Start in die 1. Liga vor einer Woche gab Trainer Urs Burgstaller eine wichtige Erkenntnis mit auf den Weg. Gegen das mit NLB-Spielerinnen verstärkte Volley Toggenburg verlor sein Team zwar, aber es gewann auch einen Satz. «Das Spiel hat gezeigt: Wir werden nicht chancenlos sein.» Nun gelte es für ihn und seine Trainerkollegen, die Spielerinnen an das höhere Niveau heranzuführen. Genau das war auch das Ziel in der Vorbereitung. Zuerst habe man an der Stabilisation des Services und der Annahme gearbeitet. Erst danach sei es in die Feinabstimmung gegangen. Den grössten Unterschied in der höheren Liga macht Burgstaller in der Konstanz aus. «Manchmal muss man zwei- oder dreimal angreifen, um den Punkt zu erzielen.» In der 2. Liga habe vielfach der erste Angriff genügt.

Kein Rang als Saisonziel

Vom «Ziel Nichtabstieg» will Burgstaller vorerst nichts wissen. «Wir wollen ohne Druck spielen.» Deswegen habe man im Trainerteam auch keine Plazierungen vorgegeben. «Die Spielerinnen sollen Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln.» Dass die Wittenbacherinnen in der 1. Liga spielen, sei gewissermassen auch eine Belohnung für die guten Leistungen in der 2. Liga. «Jetzt dürfen wir gewinnen, aber müssen nicht mehr», beschreibt er die veränderte Ausgangslage.

Im ersten Heimspiel morgen um 16 Uhr im Oberstufenzentrum Grünau wartet sogleich eine Spitzenmannschaft auf Wittenbach. Züri Unterland gehört laut Burgstaller zu den absoluten Aufstiegsfavoriten. «Wir wollen nicht untergehen», formuliert der Trainer das Minimalziel für die Heimpremiere.

Auch von diesem Spiel sollen seine Spielerinnen möglichst viel profitieren. Mithelfen werden auch die beiden neuen Spielerinnen Vera Caluori und Naera Tschus. Während Caluori eine gestandene NLB-Spielerin ist, stösst die erst 15jährige Tschus von der Talent School Amriswil zu den Wittenbacher Volleyballerinnen.

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