Offene Diskussion statt Broschüren

Angst um Aufbruchstimmung Ausgabe vom 8. September 2015 Gänsehautfeeling bei der Lektüre Ausgabe vom 12. September 2015

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Alles, was Stadtpräsident Thomas Müller nicht passt, schiebt er anderen in die Schuhe. Dass er dabei andere verunglimpft, fällt auf ihn persönlich zurück. Tatsache ist, dass die SP Rorschach Stadt am See mit grossem Engagement und erfolgreich für die Stadt und die Region als die konstruktive Kraft einsetzt. Beispiel gefällig? Die SP hat sich intensiv mit der Neugestaltung des Kornhauses auseinandergesetzt. Die Öffentlichkeit wurde darüber informiert, und schliesslich hat sie ihre Ideen auch ins stadträtliche Projekt eingegeben. Sinnigerweise wurden deren zentrale Forderungen mit der Offenlegung des Erdgeschosses und die kluge Anordnung der zentralen Erschliessung aufgenommen. Die Bürger können hoffentlich schon bald über das konstruktive Engagement der SP abstimmen. Weiter wirken zahlreiche Personen der SP in den politischen Gremien der Stadt, tragen Verantwortung und engagieren sich Tag für Tag – konstruktiv! Nur wer etwas zu verbergen hat, wehrt sich gegen Transparenz, sprich gegen das uns in der Kantonsverfassung zugestandene Recht auf Information und Öffentlichkeit. Dafür setzen wir uns mit Vehemenz ein. Selbstverständlich gibt es Sachen, die uns nicht passen, wie zum Beispiel der geplante A1-Anschluss, der nur Mehrverkehr und mehr Lärm bringt, den Anwohnern aber keine Vorteile. Dagegen wehren wir uns, das erachten wir ebenfalls als unsere Aufgabe, dass wir auf geplante Fehlentwicklungen hinweisen und nicht einfach nur abnicken. Die SP fordert Thomas Müller auf, mit seinem Geschwätz über eine klinisch tote Stadt aufzuhören. Wenn in Rorschach etwas tot ist, dann das politische Engagement von SVP, FDP und CVP. Und bitte schön: Wenn Thomas Müller uns nach der rekordteuren Vorlage mit dem 12-Millionen-Parkhaus im Trischli von einem weiteren Millionen-Parkhaus im Seehof überzeugen will, dann wollen wir eine breite öffentliche Diskussion darüber und nicht eine kurzfristig erstellte Abstimmungsbroschüre im Briefkasten!

Für die SP Stadt am See

Peter Buschor Appenzellerstrasse 6, Goldach

Wellenbrecher erneut ohne News-Wert

Auch mit der September-Ausgabe liegt wieder ein 31seitiger Wellenbrecher in den Briefkasten von Goldach. Gespannt erwartet man Neues aus der Gemeinde, doch wie meistens bekommt man Altes vorgesetzt: alles bereits x-mal gesagt. Neu ist einzig, dass neben anderem auch der Unterhalt des Begegnungsplatzes mehr Personal erfordert, der Volleyball-Club 30 Jahre alt wird und Kultur in der Aula das neue Programm präsentiert (ist aber bereits ausverkauft . . .).

Dabei gäbe es mehr als genug andere Themen. So wurde zum Beispiel die Bevölkerung vom Gemeinderat vor längerer Zeit aufgerufen, für die Gestaltung des Bahnhofplatzes Ideen zu bringen; was ist daraus geworden? Oder wie will der Gemeinderat das Wohnen im Alter fördern? Und was geschieht mit den Flüchtlingen, die uns wohl in nächster Zeit zugeteilt werden? Für all das ist offenbar im Wellenbrecher kein Platz. Sicher, es gibt die Bürgersprechstunde, doch worüber dort gesprochen wird, erfährt die Öffentlichkeit nicht. All dies gibt einem das Gefühl, als Bürger von den Gemeindeverantwortlichen nicht ernst genommen zu werden.

Darum wäre es ehrlicher, den Wellenbrecher abzuschaffen und stattdessen dreimal im Jahr ein Faltblatt mit den baupolizeilichen Bewilligungen, Handänderungen und Zivilstandsnachrichten zu publizieren.

Beatrix Weibel-Oberholzer Sägestrasse 4, 9403 Goldach

Jetzt reicht es!

Ich finde es respektlos, ungehörig und anstössig, wenn mit einem Satz, der völlig aus dem Zusammenhang gerissen wird, der Stadtpräsident von Rorschach, Thomas Müller, denunziert, diskreditiert und diskriminiert wird, und ich bitte darum, damit aufzuhören. Das ist eine typische Methode, die in linken Kreisen gerne angewendet wird. Ja, dieses unwürdige Verhalten entlarvt tatsächlich und lässt wirklich sehr tief blicken!

Thomas Müller glaubt an Rorschach und ist dabei, diese schöne und anziehende Stadt kulturell und wirtschaftlich wieder aufzubauen. Er entwickelt sie langfristig vernünftig weiter und stellt sie finanziell auf ein stabiles und tragfähiges Fundament. Die Bürger sind zufrieden mit diesem verdienten Mann, der für Rorschach lebt, kämpft und sich für diese attraktive Metropole erfolgreich engagiert.

David Hüttenmoser

Felsenbergstrasse 8

9400 Rorschach

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