Offa steht Olma in fast nichts nach

Ein Offa-Abstecher sei für Ostschweizer einfach Pflicht, sind sich viele Besucher einig und gehen daher regelmässig an die Messe. Ob nun die Offa oder die Olma besser gefällt, vermag kaum jemand zu beantworten.

Text: Alessia Pagani Bilder: Fernando Trabadelo
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Bild: Fritz Klaus, 73 Pensionär, Abtwil

Bild: Fritz Klaus, 73 Pensionär, Abtwil

Die Aussteller an der Offa sind ähnlich denen an der Olma. Ich finde daher beide Messen schön und ein wenig unterscheiden sie sich dann doch voneinander. Im Frühling finde ich die Offa noch fast schöner, wegen der vielen Pflanzen. Man sieht, dass sich die Aussteller bei der Deko besonders viel Mühe gegeben haben. Der Sektor mit dem Grünzeug gefällt mir in diesem Jahr speziell gut. Vorteilhaft an der Offa ist auch, dass man viel mehr von den Ständen sieht, weil der Andrang nicht ganz so gross ist wie an der Olma.

Ein Besuch der beiden Messen ist Tradition, auch weil man hier immer viele Freunde und Bekannte trifft. Da ich meist in den Degustationshallen bin, kann ich nicht genau sagen, wo die Unterschiede sind oder welche Ausstellung ich lieber besuche. Die Halle 5 bleibt die Halle 5. Oft gehen wir nach der Offa oder der Olma noch an den Jahrmarkt. Die Olma besuche ich meist mehrere Male. Die Offa dauert aber einfach zu kurz, um mehrere Male herzukommen.

Die Offa ist meiner Meinung nach ein wenig kreativer als die Olma. Auch spricht sie mit ihrem Angebot vermehrt Kinder und Jugendliche an. Die Olma hingegen ist eher landwirtschaftlich geprägt. Und es hat bei der Olma immer sehr viele Leute. Welche Messe mir besser gefällt, kann ich aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung nicht sagen. Beide sind spannend. Ich finde es aber sehr schön, dass während der Offa- beziehungsweise Olma-Zeit viel Stimmung herrscht in der Stadt. Es läuft etwas, auch sonntags, wenn es sonst im Zentrum eher ruhig ist.

Ich bin heute zum erstenmal an der Offa und es gefällt mir sehr gut. Ich will nächstes Jahr unbedingt wiederkommen. Ich finde es super, dass man überall kleine Sachen degustieren und ausprobieren kann. Auch sehr gefallen haben mir und meinem Bruder die «Pösteli» bei «Tun Ostschweiz». Dort habe ich ein Blaulicht gebastelt und ein Glücksrad gelötet. Mein Bruder hat währenddessen kleine Krebse unter dem Mikroskop untersucht. Es gibt hier an der Offa so vieles zu sehen.

Ich bin jedes Jahr an der Offa und der Olma anzutreffen. Das ist für mich einfach Pflicht. Auch weil ich unheimlich gerne durch Messen schlendere und mir die Neuheiten anschaue. Ich liebe es einfach durchzuspazieren und zu gucken. Die Offa unterscheidet sich meiner Meinung nach sehr von der Olma im Herbst. Bei letzterer geht es mehr um Haushalt und Landwirtschaft, die Offa hingegen ist eine Freizeitausstellung. Beide Messen gefallen mir gut. Die Offa ist einfach nicht ganz so gross wie die Olma. Weil ich gesundheitliche Probleme habe, kann ich diese Messe aber gut an einem Tag besuchen. Für den Besuch an der Olma muss ich dann gegebenenfalls zwei Tage einplanen. Alles an einem Tag zu entdecken, wäre einfach zu viel für mich.

Ich bin ein Offa- und Olma-Gänger der ersten Stunde und besuche die Messen seit 50 Jahren. Die erste Olma fand beim Kantipark statt. Damals hatten wir keine Finanzen, heute haben wir das Geld und die Zeit und kommen gerne. Nur eine Olma habe ich aus gesundheitlichen Gründen verpasst. Damals als die Halle brannte. Aber mir konnte man es nicht «anhängen», ich hatte ja eine gute Ausrede. Die Offa ist überraschend grosszügig, man hat wunderbar Platz. Das ist phantastisch!

Olma ist Olma. Ein Besuch ist für einen Ostschweizer Pflicht. Nur schon weil man hier viele Leute kennt. Ich als Reiterin habe aber die Offa unglaublich gerne. Hier wird viel zu diesem Thema geboten. Auch an der Olma gehe ich immer zuerst zu den Tieren. Ansonsten gehört zur Olma natürlich das Degustieren.

Ich muss sagen, die Olma gefällt mir schon besser. Ich gehe gerne auch abends weg und da ist an der Olma mehr Betrieb. Mir fehlt beispielsweise das FM1-Zelt. Dort kann man an der Olma im Anschluss an den Messebesuch jeweils noch etwas trinken. Die Olma besuche ich deshalb auch regelmässiger. Ansonsten sind die beiden Messen aber ähnlich.

Die Olma ist einfach ein wenig grösser und hat ein anderes Sortiment. Ich habe beide Messen sehr gerne. Und schaue mich auch jedes Jahr hier um, sofern ich nicht im Ausland bin. In diesem Jahr gefällt mir vor allem die Genussinsel sehr. Auch die Modeschau finde ich super.

Bild: Fritz Klaus, 73 Pensionär, Abtwil

Bild: Fritz Klaus, 73 Pensionär, Abtwil

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