Österreicher fahren teurer

REGION. Die Preise in den Warenhäusern sinken, das Einkaufen über der Grenze ist billig. Nicht so glücklich über den Euro-Zerfall sind die Vorarlberger, die auf Schweizer Dienstleistungen angewiesen sind. Ein Beispiel dafür sind Grenzgänger, die oft mit dem öffentlichen Verkehr ins St.

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REGION. Die Preise in den Warenhäusern sinken, das Einkaufen über der Grenze ist billig. Nicht so glücklich über den Euro-Zerfall sind die Vorarlberger, die auf Schweizer Dienstleistungen angewiesen sind. Ein Beispiel dafür sind Grenzgänger, die oft mit dem öffentlichen Verkehr ins St. Galler Rheintal reisen. Seit vergangenem Freitag wird an den Buskassen im Rheintal mit einem Euro-Franken-Kurs von eins zu eins gerechnet. Dadurch wurden für Vorarlberger die von RTB befahrenen Strecken Heerbrugg – Hohenems und Heerbrugg – Dornbirn 15 Prozent teurer. Den Kurs bestimmt die Zentrale des Tarifverbunds Ostwind. Sie entscheidet jeweils, welcher Eurokurs im öffentlichen Verkehr in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus und im Fürstentum Liechtenstein gilt. Obwohl das Busfahren für die Vorarlberger teurer geworden ist, hat RTB bis jetzt noch keine Reklamationen erhalten. «Falls jemand regelmässig über die Grenze fährt, hat er wahrscheinlich ein Abo und ist nicht von der Preisänderung betroffen», sagt Hans Koller von RTB. (ag)