Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Öko» ist ihr Credo

Der Familiengärtnerverein Mooswiesen hat den schönsten Garten gesucht und gefunden. Das Ehepaar Marietta und Trafalgar Reichmuth hat mit der höchsten Punktzahl den Sieg errungen.
Fritz Heinze
Glückliche Gewinner: Ehepaar Marietta und Trafalgar Reichmuth inmitten ihres biologischen Sieger-Gartens. (Bild: Fritz Heinze)

Glückliche Gewinner: Ehepaar Marietta und Trafalgar Reichmuth inmitten ihres biologischen Sieger-Gartens. (Bild: Fritz Heinze)

gossau. Pünktlich um 19 Uhr am Samstag beginnt Präsident Ernst Signer mit der Preisverteilung und ruft alle Gewinner der Reihe nach auf. Sowie er das Ehepaar Marietta und Trafalgar Reichmuth als Sieger in der Gartenbewertung verkündet, geht ein diskreter Freudenschrei durch das Zelt, der nicht zu überhören ist.

Der Gang zum Preistisch und die Auswahl des Preises sind für das Siegerpaar wohl von sekundärer Bedeutung. Die Freude über die Bestplazierung ihres Gartens dürfte überwiegen.

Keine Schneckenkörner

Der Gang durch den preisgekrönten Garten zeigt, dass das Ehepaar Reichmuth die Vielfalt im Garten grossschreibt. Gattin Marietta hat mit ihrer jüngsten Erweiterung um rund 20 Gewürzarten diese noch vergrössert.

Ebenfalls neu sind die in Töpfen angepflanzten Speisekürbisse. Neues auszuprobieren ist für das Hobbygärtnerpaar wichtig. Dabei bleibt auch die Gestaltung der Anlage nicht auf der Strecke.

Ist doch im Zentrum des Gartens, eingefasst mit Steinplatten, ein Kreis mit Blumen und Salat plaziert.

Das Credo des Ehepaars Reichmuth ist der ökologische Anbau. «Der Garten hat seit zehn Jahren keine Schneckenkörner mehr gesehen», sagt Trafalgar Reichmuth. Genau so lange ist das Ehepaar Mitglied im Familiengärtnerverein.

Auf die Frage, wie sie das Problem mit den Schnecken denn bewältigen, erklärt Reichmuth, dass diese jeden Abend eingesammelt und ausserhalb des Gartenareals ausgesetzt werden. Und die Rebstöcke erhalten eine Behandlung mit Schachtelhalmtee, um das Milbenproblem zu lösen, so Marietta Reichmuth.

Ein grosses Spektrum

Die diesjährige Jurierung hat eine Gruppe der Stadtverwaltung Gossau unter der Leitung von Hans Züst vorgenommen. Am 1. Juli durchforsteten die Jurymitglieder die 118 Parzellen des Familiengärtnervereins.

Zwölf Punkte pro Kriterium gab es zu gewinnen, die sich wie folgt zusammensetzen: Nutzung der Parzelle, Gesamteindruck, Gestaltung sowie Ordnung und Pflege.

Im Gespräch macht Werner Condrau, stellvertretender Platzwart, klar, wie gross das Spektrum auf dem Areal ist, wie weit die Ansichten über die Bepflanzung einer Are mit zehn mal zehn Metern Seitenlänge auseinandergehen, und wie dennoch unter den Beteiligen gute Stimmung herrscht.

Die Tatsache, dass jedes Jahr eine andere Gruppierung die Parzellen juriert, führt indes dazu, dass nicht oft dieselben Mitglieder den Sieg davontragen.

Condrau sieht so mit der jährlichen Bewertung der Gärten einen Ansporn für jedes einzelne Mitglied.

Auszug aus der Rangliste: 1. Rang: Reichmuth Trafalgar, 38 Pkt., 2. Rang: Boppart Bruno, Koller Engelbert und Probst Gudrun, 32,5 Pkt. 3. Rang: Dietrich Werner und Zimmermann Peter, 32 Pkt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.