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Nur noch halb so viele Schneetage

Region Rorschach Der zweite Wintermonat ist gemäss den Aufzeichnungen von Christoph Frauenfelder im Normalfall der kälteste und schneereichste Monat des Jahres. Er ist in jüngster Zeit wärmer und sonniger geworden. Der Januar weist heute am Bodensee nur noch durchschnittlich 13 Schneedeckentage auf, das ist die Hälfte, wie vor 30 Jahren. Der Nebel hat weiter abgenommen.

Zum Monatsbeginn zeigen uns die langjährigen Mittelwerte, dass wir ein hohes Niederschlagsrisiko zu erwarten haben. Mindestens jeder zweite Tag bringt Niederschlag, mehrheitlich als Regen. Denn es ist mild mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Vereinzelt liegen gar zehn Grad drin. Die Sonne scheint nur etwa eine Stunde pro Tag.

Um die Monatsmitte haben wir gemäss Klimanormen mit der kältesten Zeit des Jahres zu rechnen. Fröste beherrschen die Wetterszene. Diese Zeit wird vielfach durch Hochdruck bestimmt. Das heisst, es ist zwar oft trockenes Wetter, aber über den Niederungen der Ostschweiz liegt meist eine zähe Nebeldecke. Es herrschen esige Temperaturen zwischen -2 und +3 Grad.

Das letzte Monatsdrittel ist durch eine leichte Erwärmung und eine ansteigende Niederschlagstätigkeit, sowie auffrischende Westwinde gekennzeichnet. Die Sonne scheint jetzt rund zwei Stunden pro Tag. Nur vereinzelt treten recht sonnige Tage auf. Wärmemässig haben wir es mit Temperaturen zwischen -1 und +4 Grad zu tun. Der Bodensee weist jetzt den tiefsten Pegel des Jahres auf. (cf)

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