«Nur noch eine Formsache»

Nach einem langen Rechtsstreit geht es voran auf dem Happy-Areal. Die alten Hallen werden abgebrochen, im Frühjahr 2014 soll die erste Bauetappe starten.

Linda Müntener
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Die Halle hinter dem Happy-Gebäude wird abgebrochen.. (Bild: Marion Loher)

Die Halle hinter dem Happy-Gebäude wird abgebrochen.. (Bild: Marion Loher)

GOSSAU. Es tut sich etwas an der Fabrikstrasse in Gossau: Kürzlich haben auf dem Happy-Areal die Abbrucharbeiten der alten Fabrikationshallen begonnen. 120 Wohnungen sollen auf dem Areal der 3F Immo AG entstehen. Doch das Bauvorhaben war lange Zeit durch Einsprachen blockiert. «Mittlerweile wurden alle Einsprachen bereinigt», sagt Paul Somm, Sprecher der 3F Immo AG. Ein weiterer Schritt in Richtung Überbauung und das Ende eines monatelangen Rechtsstreits.

Beschwerde zurückgezogen

Rückblick: Gegen den Gestaltungsplan Happypark waren bis zum Ablauf der Frist Ende Februar 2012 drei Einsprachen eingegangen. Mit zwei Einsprechern konnte man sich bereits bis Ende Mai 2013 einigen, der dritte ging bis vors Verwaltungsgericht. «Diese Beschwerde wurde nun zurückgezogen», sagt Somm. Jetzt müsse der Gestaltungsplan zusammen mit dem Teilzonenplan nur noch vom kantonalen Baudepartement genehmigt werden. «Eine Formsache», sagt Somm.

Baueingabe im November

Der Gestaltungsplan definiert die Rahmenbedingungen für das 50-Millionen-Franken-Projekt. Das Baugesuch werde die 3F Immo AG im November einreichen, sagt Somm. Auf dem rund 20 000 Quadratmeter grossen Areal sind drei neue Bauten geplant, die das markante Fabrikgebäude aus Backstein ergänzen. Dieses steht unter Denkmalschutz und muss in seiner äusseren Form und inneren Grundstruktur erhalten bleiben. Nebst Wohn- soll auf dem Happy-Areal auch Gewerberaum entstehen. «Wir hoffen, dass wir im kommenden Frühling mit der ersten Bauetappe beginnen können.»

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