Nur das Wetter trübt die Bilanz

Zwei Tage nach dem Strassenfest und der Arte Notturna ziehen die Präsidenten der beiden Organisationskomitees eine positive Bilanz. Der einzige Makel war der Regen.

Flavio Dal Din
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Lukas Krejci, «Friedberg»-Rektor, hält an der Arte Notturna eine Lesung. (Bild: Urs Bucher)

Lukas Krejci, «Friedberg»-Rektor, hält an der Arte Notturna eine Lesung. (Bild: Urs Bucher)

GOSSAU. Gossau tanzte, lachte und feierte. Anlass dazu waren am vergangenen Samstag das Strassenfest und die Kulturnacht Arte Notturna. Zum ersten Mal fanden die Veranstaltungen am selben Tag statt. Fast alle waren in Festlaune, nur Petrus nicht. Am Nachmittag regnete es in Strömen.

Trotz Regen positive Bilanz

Das Wetter trübt denn auch etwas die ansonsten positive Bilanz von Patrick Ammann, dem Präsidenten des Organisationskomitees (OK) des Strassenfestes: «Dass es regnete, war sehr schade.» Als das schlechte Wetter einsetzte, habe man die Zelte aufgeräumt, worauf viele Besucher nach Hause gingen. Dennoch wertet Ammann das Strassenfest als Erfolg. «Bis es zu regnen begann, war es sehr gut besucht.» Bereits im vergangenen Jahr hatte das Fest kein Wetterglück. Für die Arte Notturna, die alle drei Jahre stattfindet, war der Regen ein kleineres Problem. Gegen Abend liess er nach und der grösste Teil der Veranstaltungen fand ohnehin drinnen statt. «Wir waren froh, dass es nicht lange und nicht stark regnete», sagt Georges Meyer, OK-Präsident der Arte Notturna. So konnten die Besucher zwischen den Veranstaltungen zirkulieren, ohne dabei nass zu werden.

Vielfalt als Erfolgsrezept

Für Meyer fällt die Bilanz deshalb positiver aus. «Unsere Erwartungen wurden übertroffen», sagt er. Die Veranstaltungsorte seien fast immer voll gewesen. Den Erfolg der beiden Feste sehen die OK-Präsidenten in deren Vielfalt. «Die Besucher schätzen es, verschiedene Dinge tun zu können», sagt Ammann. Dem pflichtet Meyer bei: «Von der einfachen Band bis zur künstlerisch professionellen Darbietung hatte es für alle etwas.»

Gute Zusammenarbeit

Eine endgültige Bilanz ziehen die beiden OKs im Herbst. Dann wird sich zeigen, ob die Anlässe auch finanziell ein Erfolg waren. Die Zusammenarbeit bewerten Meyer und Ammann als «sehr gut». So sei eine solche auch in drei Jahren laut Meyer «eine Möglichkeit». Auch für Ammann «steht dem eigentlich nichts im Weg». Beim Strassenfest ist aber noch unklar, ob es auch künftig jährlich stattfinden wird. «Bei mir persönlich ist der Wille dazu vorhanden», sagt Ammann.