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NUFER GEHT: Albert Nufer tritt zurück

ST.GALLEN. Diese Session ist seine letzte: Albert Nufer verlässt den St.Galler Kantonsrat. Er wolle künftig an der Sonne überwintern, sagt das Grünliberale Stadtoriginal.
Albert Nufer tritt auf Ende Jahr von der Politik zurück. (Bild: Hannes Thalmann)

Albert Nufer tritt auf Ende Jahr von der Politik zurück. (Bild: Hannes Thalmann)

Albert Nufer will Ende Jahr seine politische Karriere beenden. Der 67-Jährige hatte im vergangenen Jahr in Südostasien einem Freund beim Aufräumen nach den Winterstürmen geholfen. Das sei einer der schönsten Jobs gewesen, sagt der ehemalige Strassenwischer Nufer. Nun will er jeden Winter in der Sonne verbringen: «Mir ist das Frieren endgültig verleidet.»

Viel gereist
Nufer, der im ausserrhodischen Schönengrund aufgewachsen ist, ist schon in seinen jüngeren Jahren viel gereist. Nach der Kantonsschule und einer Kaufmännischen Lehre besuchte er etwa Kanada, Mexiko, Israel oder die USA.

Keinen Rappen für das Militär
Seine politische Gesinnung zeigte sich schon früh. Die Rekrutenschule besuchte Nufer zwar noch, schwor sich jedoch, dass er künftig Opposition machen wolle. Bis heute hat er noch keinen Rappen für das Militär ausgegeben. Wegen der Weigerung, Militärpflichtersatz zu zahlen, musste der Pazifist auch schon mehrmals ins Gefängnis.

Lange politische Karriere
Vor über 20 Jahren trat Nufer auf die politische Bühne. Er schloss sich der Grünen Partei an. 1987 schaffte er den Sprung in den St.Galler Gemeinderat. 1988 bis 1989 und seit 2004 gehörte der Paradiesvogel dem Kantonsrat an. 2007 wechselte Nufer zur Grünliberalen Partei und trat aus dem St.Galler Stadtparlament aus. Durch seine Auftritte - konsequent barfuss und nie mit Krawatte - wurde Nufer auch landesweit bekannt.

Egal in welcher Partei er war, er kümmerte sich selten um den Parteiwillen, sondern vertrat stets seine eigene Meinung. Als jüngstes Beispiel die vorbehaltlose Unterstützung des neuen Fussballstadions im Westen der Stadt. Für den Fussballfan Nufer eine Selbstverständlichkeit. (rr/sda)

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