Noch fehlt eine Million Franken

Das Baugesuch für die neue «Serengeti»-Anlage im Walter-Zoo liegt auf. Auch wenn die Bewilligung erteilt wird: Sogleich werden die Bagger nicht auffahren.

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Ein Teil des Geldes für die neue Löwenanlage wurde am Zoofest im Herbst 2011 gesammelt. Damals war Bundesrat Ueli Maurer zu Gast. (Archivbild: Urs Jaudas)

Ein Teil des Geldes für die neue Löwenanlage wurde am Zoofest im Herbst 2011 gesammelt. Damals war Bundesrat Ueli Maurer zu Gast. (Archivbild: Urs Jaudas)

GOSSAU. 4,2 Millionen Franken kostet die «Serengeti»- Anlage, das neue Zuhause der Löwen, Fenneke, Fuchsmangusten, Hyänen und Riesenschildkröten im Walter-Zoo. Geld, das die Verantwortlichen vorwiegend durch Spenden, Beiträge der öffentlichen Hand und aus Anlässen wie dem Sponsorenlauf oder dem Zoo-Fest zusammenbekommen möchten. Im vergangenen November fehlte noch rund eine Million Franken. Damals wie auch schon vorher betonten die Verantwortlichen: Bevor die Finanzierung nicht gesichert sei, werde mit den Bauarbeiten nicht begonnen. Und daran werde weiter festgehalten, sagt Zoo-Direktor Ernst Federer.

Mittlerweile liegt das Baugesuch für die neue «Serengeti»-Anlage im Gossauer Rathaus öffentlich auf. Heisst das, die 4,2 Millionen Franken sind zusammen? «Nein», sagt Federer. «Uns fehlt weiterhin eine Million Franken.» Dennoch ist das Baugesuch eingereicht worden. Wird die Bewilligung erteilt, haben die Verantwortlichen laut eigenen Angaben zwei Jahre Zeit, mit den Arbeiten für die neue Löwenanlage zu beginnen. Doch man hofft, nicht mehr so lange warten zu müssen. Noch in diesem Herbst sollen die Bagger auffahren. Damit die Finanzierung dann gesichert ist, werden derzeit in der eigens für das Geldsammeln gegründeten «Goldgräber»-Kommission weitere Strategien entwickelt. (lom)

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