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NIEDERTEUFEN: Neueröffnung nach Plan

Von der alten Berit-Klinik sind praktisch nur Name und Aussenmauern geblieben. Das Haus wurde komplett umgebaut und dient nun als Rehabilitationsklinik.
Direktor Peder Koch im Physiotherapieraum. (Bild: Karin Erni)

Direktor Peder Koch im Physiotherapieraum. (Bild: Karin Erni)

Wo früher ein schwer zugänglicher und relativ dunkler Eingangsbereich war, betritt der Besucher heute die neue Berit-Rehabilitationsklinik ebenerdig durch eine helle Halle. Die Fensterfronten geben den Blick frei übers Appenzellerland bis hin zum Alpstein. Der Umbau von der Akut- zur Rehabilitations- und Kurklinik ist abgeschlossen. Am 1. Februar sind die ersten Patienten eingezogen. Die Akutklinik befindet sich heute in einem Neubau in Speicher. Beide Angebote stehen privat und allgemein versicherten Patienten offen.

Acht Millionen Franken habe der Umbau gekostet, sagt Direktor Peder Koch, inklusive Patientenzimmern, Restauration, Büros und Medizinaltechnik. Den grössten Teil der Bauarbeiten hätten lokale und regionale Betriebe ausgeführt. Es freut ihn, dass hier ein neues Angebot mit 40 Arbeitsplätzen geschaffen werden konnte. Die Berit-Klinik hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Vor zehn Jahren beschäftigte sie 40 Mitarbeiter. «Heute sind es an beiden Standorten zusammen über 300.» Im Sinne einer Unité de Doctrine würden an beiden Standorten die gleich hohen Qualitätsstandards gelten. Für den Umbau habe man daher wieder denselben Architekten beigezogen und bei der Innenausstattung ähnliche Materialien gewählt. «Der Patient soll möglichst keinen Unterschied zwischen den beiden Häusern bemerken.»

Im Restaurant kochen Gault-Millau-Köche

Das mit modernen Designelementen gestaltete Restaurant der Berit-Klinik ist öffentlich und den ganzen Tag über geöffnet. Mittags sind Mittagsmenüs erhältlich. Auf die hohe Qualität des kulinarischen Angebotes werde grosser Wert gelegt, sagt Peder Koch. «Unsere Köche kommen alle aus Lokalen mit mindestens 15 Gault Millau-Punkten.» Bei den Lebensmittel-Lieferanten berücksichtigt man nach Möglichkeit Betriebe aus der Region. Gutes und gesundes Essen sei für den Genesungsprozess wichtig, ist der Direktor überzeugt. (ker)

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