NIEDERLAGE: Lange am Punkt geschnuppert

Der FC Steinach verliert in der 2. Liga zu Hause trotz ansehnlicher Leistung gegen die zu starke AS Calcio Kreuzlingen 1:3.

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Wie bereits im Hinspiel in Kreuzlingen startete Calcio mit sehr viel Ballbesitz. Das Heimteam aus Steinach wollte mit einer kompakten Defensive und schnellem Umschalten die Gäste in Bedrängnis bringen. Den Stein­achern gelang es aber nur selten, sich zu befreien, und so entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor.

Die technisch starken Kreuzlinger spielten ihre Vorteile oft ruhig, aber entschlossen aus und hatten im Umschaltspiel Vorteile. Es gelang aber auch den Stein­achern, sich vereinzelt aus der Umklammerung zu lösen, und so hätte David Angehrn sein Team entgegen dem Spielverlauf nach 15 Minuten in Führung bringen können. Im Gegenzug war es dann aber Giovanni Pentrelli, der Kreuzlingen in Führung schoss. Kurze Zeit später tanzte Tidim die Heimabwehr aus und erhöhte auf 2:0. Für die zweite Halbzeit nahm sich das Heimteam einiges vor. Man wollte die Gäste in der Defensive mehr beschäftigen und suchte den schnellen Anschlusstreffer. Dieser wäre auch sofort nach Wiederanpfiff beinahe gefallen. Der Gästegoalie rettete aber mit einer Glanztat nach dem schönen Angriff über Christoph Gebhardt und Angehrn.

Ein weiterer schneller Angriff über die linke Seite führte dann zum Anschlusstreffer. Der junge Jamiro Gätzi wurde in die Tiefe geschickt und seine Flanke wurde von Severin Schwendener direkt abgenommen. Das Spiel war mit diesem Treffer neu lanciert. Da auch Calcio weiter offensiv spielte, entwickelte sich ein ansehnliches 2.-Liga-Spiel. Die Steinacher konnten durch die aggressivere Zweikampfführung Bälle im Mittelfeld gewinnen und so das Spiel bis kurz vor Schluss offen gestalten. Die Kreuzlinger hatten in dieser Phase mit zwei Lattentreffern Pech. Das ersatzgeschwächte Heimteam schnupperte lange am Punktgewinn. Es war dann aber der Gast, der durch Leandro Lucarelli die Siegsicherung erzielte. Der Blick richtet sich zum nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Uzwil. Die angespannte Personalsituation wird sich bis dann wieder bessern. (mdr)