Nicht ganz nachvollziehbar

Bürger statt Parteien vertreten Ausgabe vom 26. November 2015

Drucken
Teilen

Kathrin Michel kandidiert im zweiten Wahlgang für den Einzug in den Goldacher Gemeinderat. Im ersten Wahlgang sah sie, als Parteilose, ihre Chancen gegen zwei von ihren Parteien Portierte nicht und nimmt das knappe Ergebnis des ersten Wahlgangs als Grund zum Wahleinstieg. Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Die Ausgangslage wäre sicher die gleiche gewesen wie nun als Quereinsteigerin. Denn die Schwerpunktthemen mit Verkehr und Kommunikation unterscheiden sich nur gering von den beiden Kandidaten des ersten Wahlgangs. Zudem sitzt mit Andreas Gehrig auch ein Vertreter der Bildungskommission, als dessen Präsident, im Gemeinderat. Das Tagblatt stellte beim ersten Wahlgang die beiden Kandidaten in einem kurzen Zweispalter vor, und der Späteinsteigerin Kathrin Michel wird eine halbe Seite mit grossem Bild und Redaktionskommentar geboten. Was verbirgt sich dahinter, und wo bleibt da die Chancengleichheit? Deshalb bleiben für mich die beiden Kontrahenten des ersten Wahlgang bestehen.

Andreas Willi Haini-Rennhasstrasse 15/153

9403 Goldach

Anmerkung der Redaktion: Die Gemeinderatskandidaten Reto Kuratli und Martin Hochreutener wurden in der Ausgabe vom 26. Oktober ebenfalls in grosszügigen Artikeln mit Bild porträtiert und vorgestellt.