Nicht bei Religion sparen

Die Sparmassnahmen in der Direktion Schule und Sport sahen nicht nur Einsparungen bei den Lehrer-Stellvertretungen vor. Auch mit der Verschiebung des Religionsunterrichts ausserhalb der Blockzeiten sollte das Budget 2015 erleichtert werden.

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Die Sparmassnahmen in der Direktion Schule und Sport sahen nicht nur Einsparungen bei den Lehrer-Stellvertretungen vor. Auch mit der Verschiebung des Religionsunterrichts ausserhalb der Blockzeiten sollte das Budget 2015 erleichtert werden. Fände der Religionsunterricht ausserhalb der Blockzeiten statt, müssten Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, nicht anderweitig beschult werden. Sie könnten dann einfach nach Hause geschickt werden. Wie zu erwarten wehrte sich die CVP/EVP/BDP-Fraktion gegen diese Massnahme, sie fürchtete um die Wertevermittlung bei Kindern. Und provozierte damit Schuldirektor Markus Buschor. Dieser wehrte sich als «bekennender Katholik und Kirchgänger» vehement gegen den Vorwurf, die Kinder würden in der Schule keine Werte mehr erlernen, sondern nur im Religionsunterricht. Dennoch: Das Parlament entschied knapp, den gestrichenen Beitrag wieder ins Budget einzustellen. Schliesslich war Pascal Kübli (SP) mit dem Antrag erfolgreich, das Konto für den Pensenpool wieder um die gestrichenen 263 000 Franken zu stärken. Damit soll dieser geäufnet und Fördermassnahmen ermöglicht werden. (rsp)

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