Nicht allein die Einwohnerzahl zählt

Die Sozialhilfequote ist in Städten und Gemeinden mit Zentrumsfunktion tendenziell höher als anderswo. Auf St.Gallen, Wil und Rorschach trifft das zu, nicht aber auf Rapperswil-Jona und Gossau.

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Gemeinden mit Zentrumsfunktion weisen eine überdurchschnittliche Sozialhilfequote auf. (Bild: fotolia)

Gemeinden mit Zentrumsfunktion weisen eine überdurchschnittliche Sozialhilfequote auf. (Bild: fotolia)

ST. GALLEN. Unter den acht Gemeinden im Kanton St.Gallen, die eine hohe Sozialhilfequote von über drei Prozent aufweisen, finden sich lediglich zwei der vier einwohnermässig grössten Städte im Kanton. Es sind dies St. Gallen mit 4,3 Prozent und Wil mit 3,7 Prozent. Von diesen Quoten sind Rapperswil-Jona und Gossau, die beiden anderen grossen Städte im Kanton, weit entfernt. In der Stadt am Zürichsee sind nur 1,8 Prozent der Bevölkerung auf Sozialhilfe angewiesen, in Gossau 1,5 Prozent. Der kantonale Durchschnitt liegt bei 2,2 Prozent. «Die Bevölkerungszahl allein ist eben nicht der ausschlaggebende Grund für die Sozialhilfequote», sagt Theo Hutter, Leiter der kantonalen Fachstelle für Statistik. (lom)

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