Neustart mit Überraschungen

An der diesjährigen Unterhaltung der Musikgesellschaft Eggersriet übernimmt erstmals Christian Schönenberger den Dirigentenstab. Nebst viel Musik gibt es auch wieder einiges zu lachen.

Rudolf Käser
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Zur Eröffnung spielt die Musikgesellschaft registerweise ohne Noten. (Bild: Rudolf Käser)

Zur Eröffnung spielt die Musikgesellschaft registerweise ohne Noten. (Bild: Rudolf Käser)

GRUB SG. Nach sechs Jahren mit Livio Camichel übernimmt der 32jährige Christian Schönenberger aus Steinach die Musikgesellschaft Eggersriet. Der Übergang vollzieht sich nahtlos. Camichel findet dafür mehr Zeit für die Ausbildung der Jugendmusik Grub SG – Eggersriet – Grub AR.

Erster Auftritt souverän

Bereits bei seinem ersten Auftritt vor grossem Publikum vergangenen Samstag führt Christian Schönenberger die Musikgesellschaft Eggersriet souverän. Und er wartet mit Überraschungen auf. Beim Eröffnungsstück «Joy, Peace and Happiness» betreten die Mitglieder registerweise die Bühne. Sie spielen ohne Notenblätter, und das gelingt gut. «Anfänglich staunten die Leute, als ich ihnen diese Spielweise beliebt machte», sagt der neue Dirigent. «Doch sie haben die Herausforderung angenommen», freut er sich. Gefordert wird die Musikgesellschaft auch mit «Jesus Christ Superstar». Hier sind etliche Tempo- und Rhythmuswechsel zu bewältigen. Das auf Unterhaltungsmusik aufgebaute Konzert gefällt dem Publikum. Und auch die Jugendmusik, bei der einige talentierte Spieler herauszuhören sind, begeistert.

Hanfplantage und Geldwäsche

Nebst Musikalischem gibt es für die Gäste im Gruberhof auch einiges zu lachen. Bereits zum 15. Mal übernimmt Franz Lehner die Regie beim Theaterstadl, der aus Mitgliedern der Musikgesellschaft besteht. Diesmal wird der Zweiakter «Mer Puure händs luschtig» aufgeführt, in dem es um einen typischen Generationenkonflikt geht. Pikant wird die Sache, als neben dem Bauernhof eine Nachbarin einzieht, die es faustdick hinter den Ohren hat. Sie unterhält eine Hanfplantage und wäscht Geld.

2. Unterhaltungsabend, Samstag, 19. Januar, 20 Uhr, Gruberhof

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