Neun Millionen für die Kinder

In der Stadt St. Gallen gibt es aktuell 24 Kinderkrippen, die gut 607 Plätze für Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt anbieten. Allesamt werden sie von privaten Trägerschaften geführt.

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In der Stadt St. Gallen gibt es aktuell 24 Kinderkrippen, die gut 607 Plätze für Kinder ab drei Monaten bis zum Schuleintritt anbieten. Allesamt werden sie von privaten Trägerschaften geführt. Die Stadt beteiligt sich an der Finanzierung der Kinderkrippen, indem sie eine gewisse Anzahl Plätze subventioniert. Aktuell sind dies 270 Plätze, verteilt auf 14 der 24 Kinderkrippen.

Eltern mit einem subventionierten Platz bezahlen für die Betreuung ihrer Kinder einkommensabhängige Tarife. Die übrigen Plätze in den subventionierten Krippen werden zu kostendeckenden Tarifen vergeben. Meist liegen diese bei rund 100 Franken pro Kind und Betreuungstag.

Im Unterschied zu den Kinderkrippen wird das familienergänzende Betreuungsangebot für Kindergarten- und Primarschulkinder von der Stadt selber bereitgestellt. Dazu gehören Mittagstische, die nachschulische Betreuung sowie die Tagesbetreuung, auch Horte genannt. 1130 Kinder nehmen die Angebote derzeit in Anspruch (Ausgabe vom 7. April).

Zusätzlich zu den Krippen und Horten gibt es die Möglichkeit, die Kinder bei Tagespflegeeltern unterzubringen. Diese bieten in der Stadt gesamthaft 161 Plätze. Die öffentliche Hand leistet für die Vermittlung und Begleitung der Tagespflegeeltern durch die Pflegekinder-Aktion ebenfalls einen jährlichen Subventionsbeitrag. Insgesamt hat die Stadt 2013 für die Kinderbetreuung in Krippen, für die Tagesbetreuung der Schulkinder und für Tagespflegeeltern über neun Millionen Franken ausgegeben. (jhe)

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