Neun Medaillen für den LC Brühl

Am Hallenmeeting des LC Brühl wird Ramona Baumgartner über 60 Meter Hürden Erste. Die 19jährige Sprinterin Salomé Kora stellt bei den Aktiven gleich zwei persönliche Bestzeiten auf.

Philipp Tschenett/ michelle Nyffenegger
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Gelungener Start: Ramona Baumgartner (in Grün) gewinnt am ersten Hallenmeeting der Saison über 60 Meter Hürden Gold. (Bild: Michel Canonica)

Gelungener Start: Ramona Baumgartner (in Grün) gewinnt am ersten Hallenmeeting der Saison über 60 Meter Hürden Gold. (Bild: Michel Canonica)

LEICHTATHLETIK. Über 540 Athleten nutzten im Athletik Zentrum St. Gallen eine der ersten Startmöglichkeiten im Jahr 2014, um ihre Form einem ersten Härtetest zu unterziehen. Neben zahlreichen Brühler Athletinnen und Athleten waren auch einige der stärksten Schweizer zu diesem Wettkampf angereist.

Neun Brühler Podestplätze sowie weitere gute Plazierungen konnten dabei bejubelt werden. Die Nachwuchssprinterin Salomé Kora freute sich gleich über zwei Podestplätze. Den 60-Meter-Sprint gewann sie in persönlicher Bestleistung von 7,71 s und im 200-Meter-Lauf erreichte sie – ebenfalls mit neuer Bestzeit von 25,40 s – den dritten Rang.

Überlegene Hürdensprinter

Ramona Baumgartner konnte sich bei den 60-Meter-Hürdenläufen der Frauen mit einer Zeit von 8,81 s gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen. Bei den Männern lief Christian Bättig sowohl im 400 m- wie auch im Hürdenlauf als Erster über die Ziellinie. Patrick Pfändler durchquerte den Hürdenwald als Drittschnellster. Die jüngere Trainingskollegin Michelle Nyffenegger gewann bei den weiblichen U20 über die Hürden und wurde Dritte über 200 m. Eine weitere Athletin, die sich einem ersten Formtest unterzog, war Jasmin Lukas. Die amtierende Schweizer Meisterin im Kugelstossen zeigte sich mit der Siegerweite von 13,97 m zufrieden und sah sogar noch Verbesserungspotenzial: «Die 14 Meter spare ich mir für die Schweizer Hallenmeisterschaft auf.» Nachwuchskugelstösser Philipp Tschenett verpasste das Podest als Vierter knapp.

Kämpferische Brühler

Matthias Barth kämpfte sich über die 800 m als Fünfter ins Ziel, nur knapp vor seinem Clubkollegen Pascal Kühne, welcher im selben Rennen Siebter wurde. Anja Bischof zeigte ihr Potenzial über die kurzen Sprintdistanzen. Die jungen Weitspringer Patricia Sieber, Svenja Oswald und Noé Schreiber zeigten trotz physischer Beschwerden ansprechende Leistungen. Quer durch alle Disziplinen stellten die Mehrkämpfer ihre vielseitigen Qualitäten unter Beweis.

Der Wettkampfchef Dario Fusinato war überrascht und begeistert von der stark gestiegenen Teilnehmerzahl: «Auch mit über 1000 Disziplinenstarts konnten wir den Zeitplan einhalten und den Wettkämpfern attraktive Startfelder und Bedingungen bieten.»

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