Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NEUGESTALTUNG: Parlament heisst Strassenprojekt in St.Georgen gut: Streit um Parkplätze

Die St.Georgen-Strasse soll bei der Bergstation der Mühleggbahn umgestaltet werden. Dass dabei Parkplätze wegfallen, hat am Dienstag im Stadtparlament zu Diskussionen geführt. Die CVP/EVP-Fraktion setzte sich mit ihrer Opposition gegen die aus Sicherheitsgründen geplanten Massnahmen in die Nesseln.
Die neue Bergstation der Mühleggbahn mit der Bushaltestelle Mühlegg in Fahrtrichtung Stadt. Diese Haltestelle wird für die Zeit der kommenden Bauarbeiten fünfzig Meter die Strasse abwärts verschoben. (Bild: Hannes Thalmann - 10. Okober 2016)

Die neue Bergstation der Mühleggbahn mit der Bushaltestelle Mühlegg in Fahrtrichtung Stadt. Diese Haltestelle wird für die Zeit der kommenden Bauarbeiten fünfzig Meter die Strasse abwärts verschoben. (Bild: Hannes Thalmann - 10. Okober 2016)

Der St.Galler Stadtrat hat dem Parlament beantragt, einen Verpflichtungskredit für die Neugestaltung der St. Georgen-Strasse zu genehmigen. Der Abschnitt Wiesenstrasse bis Bubenbergweg soll aus Gründen der Sicherheit und Lebensqualität umgestaltet werden. Diesen Massnahmen sollen auch einige Parkplätze zum Opfer fallen.

Am Parkplatzverlust stiess sich die CVP/EVP-Fraktion am Dienstag in der Diskussion. Sie beantragte, die Vorlage an die Stadtregierung zurückzuweisen. Fraktionssprecher Beat Rütsche betonte, dass aufgrund der verschwindend kleinen Unfallzahl in den letzten zehn Jahren an dieser Stelle kein Bedarf für eine Umgestaltung ausgewiesen sei. Es brauche hier keine Massnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen. Mit der geplanten Umgestaltung des Strassenabschnittes würden Parkplätze wegfallen, die für das St.Geörgler Gewerbe unerlässlich seien.

Keine Unterstützung anderer Fraktionen

Die CVP/EVP-Fraktion beantragte, die Vorlage mit drei Überarbeitungsaufträgen an den Stadtrat zurückzuweisen. So sollte der Fussgängerstreifen belassen werden, wie er ist, bis rechtskräftig entschieden ist, dass auf dem Strassenstück eine Tempo-30-Zone eingeführt werden kann. Die Parkierung sollte senkrecht zur Strasse belassen und nicht parallel geführt werden. Und zu guter Letzt sollte, unabhängig von der Art der Parkierung die Zahl der Parkplätze im Bereich Mühlegg auf dem aktuellen Stand belassen werden.

Mit dem Rückweisungsantrag holte sich die CVP/EVP-Fraktion bei den anderen Fraktionen keine Sympathien. Wohl kritisierte auch die SVP-Fraktion in der Debatte die Reduktion der Parkiermöglichkeiten im neu zu gestaltenden Strassenbereich, sah dies aber nicht als Grund an, den Rückweisungsantrag offiziell zu unterstützen. In der Abstimmung lehnte dann allerdings doch eine SVP-Mehrheit die stadträtliche Vorlage ab. Diese wurde mit 45 Ja- gegen 10 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen trotzdem sehr klar angenommen. (rsp/vre)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.