Neues Kleid für alte Kirche

Die Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Straubenzell genehmigt einen Kredit über 950 000 Franken für die Sanierung der Kirche.

Benno Gämperle
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Die evangelische Kirche Bruggen wird ab August für knapp fünf Monate eingerüstet sein. Grund ist die Sanierung der Fassade des 110jährigen Gebäudes, zu der die Kirchgemeindeversammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Straubenzell gestern Sonntag einen Kredit von 950 000 Franken genehmigt hat.

Rote Null für Rechnung 2013

Diese Sanierung spiegelt sich mit einem Minus von knapp 540 000 Franken auch im Budget 2014 wieder. Die Baukosten würden innert zweier Jahre abgeschrieben, wie Verwalterin Erica Bütikofer ausführte. Das Budget passierte ebenso widerspruchslos wie die Rechnung 2013, welche bei Aufwand und Ertrag von je rund 2,8 Millionen Franken mit einer roten Null abschliesst.

Weiterer Schwerpunkt der gestrigen Versammlung, an der 83 Kirchbürger teilnahmen, waren die Gesamterneuerungswahlen 2014 bis 2018. Der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) gehören an: Präsidentin Rachel Diem, Cornelia Bärlocher, Peter Frei, Anita Frigg, Sonya Gnehm, Barbara Rieder, Cornelia Stauffacher, Jens Weissweiler, alle bisher, sowie neu Daniela Gsell-Reifler; Erika Weisskopf trat aus der Kivo zurück. In die Synode entsenden die Straubenzeller Cornelia Bärlocher, Rita Dätwyler, Rachel Diem, Urs Meier und Klaus Stahlberger, alle bisher, sowie Regula Frehner Furrer, neu, als Ersatz für Michele Tyler.

Die Geschäftsprüfungskommission (PGPK) besteht aus Präsident Hans-Ulrich Bösch, Paul Eckert, Reto Wetzel, alle bisher, und Jasmin Gasner-Zürcher, neu. Dora Fischer und Charles Turrian verlassen die GPK. Sämtliche Wahlen erfolgten einstimmig.

Betreut kontra begleitet

Einziger Punkt, der an der Versammlung zu reden gab, war die «Casadiakonia». Dieses Projekt sieht südlich der Kirche Bruggen eine Überbauung mit Alterswohnungen vor. Die Diskussion drehte sich um die Definition der beiden Begriffe «betreutes» respektive «begleitetes Wohnen». Noch ist das letzte Wort zu «Casadiakonia» nicht gesprochen, die Kirchbürger ermächtigten jedoch die Kivo – bei einigen Neinstimmen und Enthaltungen –, mit der Baugenossenschaft Logiscasa Verhandlungen zu führen.

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