Neues Gebäude bei Mineralheilbad vorgestellt

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Reto Friedauer, Gemeindepräsidednt von St. Margrethen (linnks), erklärte alle Details zum geplanten Bau und der örtlichen Verkehrsplanung. (Bild: Kurt Latzer)

Reto Friedauer, Gemeindepräsidednt von St. Margrethen (linnks), erklärte alle Details zum geplanten Bau und der örtlichen Verkehrsplanung. (Bild: Kurt Latzer)

St. Margrethen Nimmt man den Informationsabend als Stimmungsbarometer, so dürfte dem Projekt der Mineralheilbad-Betreiber von Seiten der Bevölkerung kaum Widerstand erwachsen. Nachdem Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, das Projekt und die Verkehrsplanung präsentiert hatte, wollte ein Bürger wissen, weshalb man den heutigen Veloweg zwischen Mineralbad-Kreisel und Meierhof, der auf einer Länge von rund 100 Metern getrennt von der Kantonsstrasse in Richtung Baumgarten-Kreisel führt, nicht gleich realisiere, sondern erst mit dem Bau der zweiten Etappe des Wegs – Meierhof bis Baumgarten-Kreisel. Reto Fried­auer bezeichnete es als wenig sinnvoll, die Velofahrer nach den 100 Metern geschützten Radweges wieder auf die Kantonsstrasse zu leiten. Es sei davon auszugehen, dass der Kanton dies nicht bewillige. «Velofahrer, die den Kreisel passieren, müssen mehr Selbstvertrauen haben und den Kreisel in der Fahrbahnmitte durchfahren», sagte Reto Fried­auer. Gegen das eigentliche Vorhaben der Heilbad-Betreiber, den Neubau vis-à-vis des neuen Mineralheilbades, hatte niemand Einwände. Das Gebäude ist gleich hoch wie das des Bades geplant. Beide Bauten sollen mit einer Passerelle verbunden werden. Im Kopfbau Mineralheilbad Ost wollen die Betreiber ein Komplementärangebot bieten, von Physiotherapie bis Massagen oder ärztliche Behandlungsmöglichkeiten. Zudem ist im Gebäude ein Hotelbetrieb vorgesehen, der laut Projektleiter Oliver Bossi nicht nur den Nutzern des Bades vorbehalten sei. Mit der öffentlichen Planauflage rechnet Reto Friedauer bis am 22. Juni. Vorbehältlich allfälliger Einsprachen könnte ab dem 11. August das fakultative Referendum zum Teilzonenplan erfolgen. Im besten Fall könnte im November mit dem Bau begonnen werden. (kla)