Neues Bänkli setzen und neue Hecke pflanzen

Frösche retten, Vögeln ein «Nest» bauen, Neophyten bekämpfen, Weiher unterhalten: Die Mitglieder des Naturschutzvereins «tanzen auf vielen Hochzeiten».

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waldkirch. Über 60 Ruhebänke pflegen, Hecken pflanzen, Erdkröten und Laubfrösche einsammeln, Feuerstellen unterhalten, Nistkästen herstellen, aufhängen und putzen: Der Arbeiten, die der Naturschutzverein Waldkirch-Bernhardzell in der Gemeinde leistet, sind viele. Und werden gerne und mit grossem Engagement getan, wie Vereinspräsident Christian Spirig in seinem Jahresbericht festhält.

Biotop aufwerten

Und die Arbeit geht nicht aus. So werden die Naturschützer ein Ruhebänkli im Gonzhus oberhalb Bernhardzell setzen, zusammen mit Mitarbeitern des Bauamtes – «an schöner Lage, inmitten von Obstbäumen», schwärmt Spirig. Dann müssen die Nistkästen für die neue «Saison» vorbereitet werden und Hecken ausgemäht. Ein erster Einsatz findet am 7. Mai statt. Dann soll eine neue Hecke gepflanzt und ein neuer Wanderweg zum Hasenbergweiher erstellt werden. Im Herbst ist ein Grosseinsatz geplant: Im Bernhardzeller Schöntal soll das Biotop aufgewertet werden.

Kampf den Neophyten

Daneben stehen die alljährlichen Arbeiten an wie Bekämpfung der Neophyten, zum Beispiel des japanischen Knöterichs durch Impfungen in die Stengel. Zudem wird sich die Fitnessgruppe unter der Leitung von Alois Lengwiler zusammen mit den Fischern wieder der Pflege der Weiher widmen.

An der Hauptversammlung des Naturschutzvereins Waldkirch-Bernhardzell durften die Anwesenden auch Kenntnis nehmen davon, dass die Rechnung bei Einnahmen von 8084 und Ausgaben von 6896 Franken mit einem Gewinn von 1188 Franken abschliesst. 97 Mitglieder und Spender, im Vorjahr waren es 92, haben mit 2575 Franken zu diesem guten Ergebnis beigetragen. (mb.)

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