NEUERUNG: Bollhalder geht – Baschung kommt

Der Wechsel im Präsidium der Kirchenvorsteherschaft und erneut rote Zahlen in der Rechnung: Dies sind die Kennzeichen der evang. Kirchgemeindeversammlung.

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Lidia Bollhalder hat sich verabschiedet. Andreas Baschung übernimmt die Aufgabe der Leitung der Kirchenvorsteherschaft. (Bild: Fritz Heinze)

Lidia Bollhalder hat sich verabschiedet. Andreas Baschung übernimmt die Aufgabe der Leitung der Kirchenvorsteherschaft. (Bild: Fritz Heinze)

Nach acht Jahren als Präsidentin der Kirchenvorsteherschaft war es für Lidia Bollhalder eine ruhige Versammlung, begleitet von Blumensträussen und Verdankungen. Doch gehörte es auch zu ihren Aufgaben, die Jahresrechnung zu präsentieren. Nachdem ein Verlust von knapp 100000 Franken budgetiert wurde, konnte sich das Ergebnis mit 38000 Franken Verlust sehen lassen. Es war schon fast ein gutes Ergebnis. Doch zeigt das Budget für 2018 mit 85000 Franken Verlust, dass auf die Kivo in den kommenden Monaten ein Kraftakt wartet für die Suche nach einer Lösung des finanziellen Problems. Bekannt ist, dass der Unterhalt der Infrastrukturen von drei Kirchkreisen ins Geld geht. Die Glockenstuhlrenovation ist abgeschlossen, doch die Rechnung kann erst im nächsten Amtsbericht präsentiert werden. Der Steuerfuss wurde auf 23 Prozent belassen.

Im zweiten Teil der Versammlung mussten die Anwesenden die Gremien wieder vervollständigen. Den Rücktritt aus der Kivo eingereicht hatten: Sonja Näf, Goldach, Peter Hürlimann, Goldach und Ueli Bigler, Untereggen. Annemarie Lüscher-Boetschi, Untereggen, Andrea Schär-Ulrich, Goldach und Marianne Diem aus Steinach wurden in die Vorsteherschaft gewählt. Nach acht Jahren gab es auch in der Leitung der Kirchenvorsteherschaft einen Wechsel. Andreas Baschung aus Steinach löst Lidia Bollhalder ab. In seiner Antrittsrede bekräftigte Baschung, der bereits seit acht Jahren Mitglied der Kivo ist, dass es nach dem Rücktritt von Bollhalder keine 180-Grad-Wendung gebe. «Es werden die positiven Veränderungen der letzten Jahre in die neue Legislatur mitgenommen.»

Fritz Heinze

redaktionot@tagblatt.ch