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NEUERÖFFNUNG: Ein Stück Tibet in Häggenschwil

Kathi Gebert hat dank traditioneller tibetischer Medizin ihr inneres Gleichgewicht gefunden. In ihrer Massagepraxis soll das auch ihren Kunden gelingen.
Kathi Gebert in ihrer Massagepraxis. (Bild: Judith Schönenberger)

Kathi Gebert in ihrer Massagepraxis. (Bild: Judith Schönenberger)

Exotik im ländlichen Häggenschwil: Seit Anfang Jahr ist das Dorf um eine Entspannungsoase reicher. In ihrer Massagepraxis im Pfaffengut 18 bietet Kathi Gebert fernöstliche Therapien an. Neben medizinischen Behandlungen und Yogastunden können Kunden auch «normale» Ganzkörpermassagen buchen, wie die diplomierte Masseurin sagt. «Egal mit welcher Therapie: Jeder soll abschalten, eine Stunde völlig bei sich sein können.»

Nach Brustkrebsdiagnose Leben umgekrempelt

«Medizin hat mich schon immer fasziniert», sagt Gebert. Die Österreicherin, die mit 18 Jahren in die Schweiz kam, ging beruflich aber zuerst andere Wege. Sie arbeitete im Gastgewerbe, in der Kantonsbibliothek St. Gallen, als Transporthelferin bei Rettungseinsätzen und führte dann ein Restaurant. Durch eine schwere Krankheit rückte die Medizin wieder stärker in ihren Fokus. «Als ich vor fünf Jahren an Brustkrebs erkrankte, begann ich, mein Leben zu hinterfragen», erzählt Gebert. Sie recherchierte im Internet und stiess dabei auf die Lehre der traditionellen tibetischen Medizin.

Fasziniert davon begann sie die vierjährige Ausbildung zur Heilpraktikerin, die sie dieses Jahr abschliesst. «Durch die Ausbildung habe ich mich selbst besser kennen gelernt.» Das möchte Gebert auch an ihre Kunden weitergeben. Wöchentlich bietet sie Yogastunden an und behandelt Patienten nach den Grundsätzen der tibetischen Medizin, die auf der Analyse von Puls und Urin aufbaut. Die Lehre ist hierzulande eher unbekannt, was Gebert ändern möchte. Dazu führt sie im April mit einem tibetischen Mediziner und einer Meditationsleiterin einen Kurs zum Thema «Entgiftung» durch. Geberts Traum ist ein tibetisches Therapiezentrum, in dem sich Patienten umfassend behandeln lassen können. «Anstatt Symptome mit Medikamenten zu bekämpfen, sollte man die Ursachen angehen.» Das brauche zwar Zeit, lohne sich aber.

Nach turbulenten Jahren hat Kathi Gebert ihr Gleichgewicht gefunden und lebt ihre Faszination für die Medizin gleich in zwei Berufen aus: Arbeitet sie nicht in der Praxis, ist sie wieder als Transporthelferin im Rettungsdienst tätig und macht Rückführungen aus dem Ausland. (jus)

www.massagepraxis-gebert.ch

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