Neuer «Teppich» für alte Strasse

Der Verkehr auf Wittenbachs St. Gallerstrasse hat seine Spuren hinterlassen. Immer wieder müssen Teile von ihr saniert werden. Zuletzt bei der Kronenkreuzung.

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Der neue Belag auf der St. Gallerstrasse wird mit der Zeit noch heller. (Bild: Marion Loher)

Der neue Belag auf der St. Gallerstrasse wird mit der Zeit noch heller. (Bild: Marion Loher)

WITTENBACH. In den vergangenen Wochen und Monaten sind Teile der St. Gallerstrasse, vom Kreisel Oedenhof in Richtung St. Gallen, immer mal wieder saniert worden. Jüngstes Beispiel ist das Strassenstück von der Kronenkreuzung bis zum Einlenker Bruggwaldstrasse. Vor rund einem Monat wurde es saniert. Noch heute gut zu erkennen am schwarzen Belag und an den kräftigen Farben der Markierung.

Auf diesem Abschnitt ist laut Titus Tobler vom kantonalen Strassenkreisinspektorat eine dünne Asphaltschicht, ein sogenannter Kaltmikrobelag eingebracht worden. Der alte Belag wurde aber nicht herausgerissen, da sein Aufbau noch in gutem Zustand ist. Einzig die Oberfläche habe Abnützungserscheinungen gezeigt, sagt Tobler, was bei der vielbefahrenen St. Gallerstrasse nicht verwundert habe. Ausserdem sei der Belag an dieser Stelle schon über 20 Jahre alt. Der neue Kalkmikrobelag hat laut Tobler verschiedene Vorteile gegenüber anderen: Die Einbauzeit ist kürzer – in Wittenbach dauerte sie nur zwei Nächte. Dann sei die Anwendung umweltfreundlicher, und die Kosten seien geringer. «Zudem kann mit dieser Art von Oberflächenbehandlung eine teure Gesamtsanierung hinausgeschoben werden.» Die neue Asphaltschicht auf der St. Gallerstrasse, zwischen Kronenkreuzung und Bruggwaldstrasse soll die nächsten sieben bis zehn Jahre halten. (lom)