Neuer ökumenischer Treff in Engelburg

ENGELBURG. «Begonnen hat auf der katholischen Seite alles im Herbst 1977, als der Mütterverein unter der Leitung von Martha Wagner und Hedi Wick den sogenannten Seniorentreff gründete», sagt Josef Weber.

Davia Korte
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ENGELBURG. «Begonnen hat auf der katholischen Seite alles im Herbst 1977, als der Mütterverein unter der Leitung von Martha Wagner und Hedi Wick den sogenannten Seniorentreff gründete», sagt Josef Weber. Ganz ähnlich sei es in der Reformierten Kirchgemeinde gelaufen, meint auch Jürg Luginbühl von der evangelischen Seite. Jahrelang fanden in Engelburg der sogenannte «Donnschtig-Treff» im evangelischen Kirchgemeindehaus und der «Sechzigplus-Treff» im katholischen Pfarreiheim parallel statt. Auf den ersten Januar dieses Jahres haben sich die beiden Treffs nun zusammengetan.

Schon länger geplant

Gerade ältere Personen würden oft unter Einsamkeit leiden, und da könne ein monatliches Treffen bei der Auffrischung der sozialen Kontakte ungemein helfen, so die Organisatoren. Ausserdem sei es an der Zeit, die Treffs ökumenisch zu organisieren. Der erste Treff in jedem Jahr wird schon seit Jahren gemeinsam organisiert und ist gemäss den Organisatoren immer ein voller Erfolg. Ausserdem habe es immer wieder Anfragen von Personen gegeben, die sich wunderten, ob sie bei Interesse auch zu den Anlässen der jeweils anderen Konfession gehen könnten.

Erfolgreich gestartet

«Trotzdem kann es natürlich auch Berührungsängste geben», so Jürg Luginbühl. «Diese wollen wir ernst nehmen.» Die beiden Konfessionen sollen sich ungezwungen begegnen können. Das erste Jahr sei ein Versuch, und man werde nach einem Jahr Bilanz ziehen und gemeinsam den weiteren Weg bestimmen. Der erste Anlass sei erfolgreich gewesen, «aber das ist auch vom Thema abhängig», sagen die Organisatoren. Diese sind breitgefächert: Ein Bildvortrag über Tibet, ein Einblick in die Tätigkeit der Rega, Jugenderinnerungen von Menschen einer älteren Generation, so wie heute Donnerstag um 14 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus, oder ein Vortrag vom Geschäftsleiter der Suchthilfe St. Gallen sorgen für spannende Nachmittage.

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