Neuer Name, altes Projekt

Der Männerchor Andwil-Arnegg nennt sich seit Anfang Jahr «Tonart». Am 21. und 23. März geht ein gemeinsames Gesangsprojekt mit Frauen zu Ende.

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Gemischte Gesangsprojekte bleiben auch bei «Tonart» ein Thema. (Bild: pd)

Gemischte Gesangsprojekte bleiben auch bei «Tonart» ein Thema. (Bild: pd)

ANDWIL. Der Männerchor Andwil-Arnegg hat einen neuen Namen. «Tonart» nennt sich die Formation nun. Damit soll gemäss einer Mitteilung die neue Ausrichtung unterstrichen werden, der sich der Verein schon vor längerem unterworfen hat.

Erscheinungsbild entstaubt

Die Neuausrichtung erfolgte aus der Überzeugung, dass Männerchöre oft als veraltet und zu traditionell wahrgenommen werden. Gefehlt habe bislang nur noch der Schritt zum neuen Erscheinungsbild. Deshalb wurde an der Vereinsversammlung Anfang Jahr beschlossen, künftig als «Tonart Andwil-Arnegg» aufzutreten. «Wir bleiben ein Chor mit reinen Männerstimmen», lässt sich Markus Mauchle, Vereinspräsident seit 2006, in der Medienmitteilung zitieren. Allerdings wolle man vermehrt in verschiedenen Formationen auftreten, zeitgemässe Gesangsliteratur anpacken und mit dem neuen Auftritt den Gesang für Männer attraktiver machen. Die Namensänderung sei dabei nur eines von vielen Puzzleteilen.

Die Andwiler Sänger sind vom eingeschlagenen Weg überzeugt, heisst es weiter. Die bisherigen Projekte, bei denen auch Frauen eingebunden wurden, hätten ihnen bereits einige Neuzugänge beschert. Im Frühling 2013 wurde unter anderem das dritte Gesangsprojekt mit Frauen gestartet. Diesmal habe der Chor aber nicht nur Lieder für gemischte Stimmen, sondern auch für kleinere Formationen und für Frauenstimmen gesungen.

Auch Junge ansprechen

An der Arte Notturna in Gossau habe sich gezeigt, dass dieses Konzept das Publikum begeistern könne. Das Gesangsprojekt wird mit Schlusskonzerten am Freitag, 21. März in der Pauluskirche Gossau und am Sonntag, 23. März, in der Andwiler Otmarskirche offiziell beendet.

Für die weitere Zukunft stehe fest, dass Projekte mit Frauen immer wieder Thema würden. Um den Fortbestand zu sichern, will man die Musik aber auch auf Jüngere ausrichten. Dafür müsse laut Mitteilung ein Mix aus modernen und «geselligen» Liedern gefunden werden. (pd/jw)

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