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Neuer Anlauf fürs Schulhaus

Der Berger Gemeinderat will die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Brühl neu aufgleisen. In einer Mitteilung stellt er sein Vorgehen vor und entschuldigt sich für alte Fehler.
Sebastian Schneider
Über die Sanierung und Erweiterung des Primarschulhauses Brühl werden die Bergerinnen und Berger ein weiteres Mal abstimmen müssen. (Archivbild: Ralph Ribi)

Über die Sanierung und Erweiterung des Primarschulhauses Brühl werden die Bergerinnen und Berger ein weiteres Mal abstimmen müssen. (Archivbild: Ralph Ribi)

BERG SG. Der 30. November 2014 war für den Berger Gemeinderat kein Freudentag. An diesem Abstimmungssonntag wurde die Vorlage zur Sanierung und Erweiterung des Primarschulhauses Brühl mit 54 Prozent abgelehnt. Der Gemeindepräsident Paul Huber musste das Resultat zuerst «setzen lassen», wie er nach der Abstimmung sagte.

Im vergangenen Jahr führte die Fachhochschule St. Gallen eine Befragung durch, um herauszufinden, weshalb das Projekt nicht gutgeheissen wurde. Nun starten der Gemeinderat und die Baukommission einen neuen Anlauf. Bevor es zu einer weiteren Abstimmung kommt, wollen die Behörden die Bevölkerung – Gegner wie Befürworter – besser einbinden.

Fehler in der Kommunikation

Man habe Fehler begangen, räumt der Gemeinderat im neusten Mitteilungsblatt ein. Die Bedeutung der Vorlage sei unterschätzt worden, und die Kommunikation sei mangelhaft gewesen. Dadurch seien auf Befürworter- wie auch auf Gegnerseite Missverständnisse und Ärger entstanden. Dafür entschuldige sich der Gemeinderat.

Nun gilt aber der Blick nach vorne: Die Baukommission gleist das Projekt neu auf. Dabei soll bestehendes Wissen aus dem Projekt und aus den Studien einfliessen, sagt Christian Würth, Präsident der Baukommission, auf Anfrage. Allerdings müssten natürlich die aktuellsten Entwicklungen einbezogen werden. Die Schwierigkeit liegt genau darin: «Wir müssen fortlaufend prüfen, wie sich die Berger Dorfbevölkerung entwickelt.»

Im kleinen Dorf sind im Mattenhof und auf der Dorfwiese grosse Wohnbauprojekte geplant, die womöglich zahlreiche Familien nach Berg locken. Auch werden laut Würth immer wieder Einfamilienhäuser verkauft, die meistens neu durch Familien belegt werden. Auch diese Wechsel haben im 850-Seelen-Dorf massgeblichen Einfluss auf die Kapazität, die das Primarschulhaus aufweisen muss.

Noch keine Baubewilligungen

Sollte der Bevölkerungszuwachs vor allem durch zugezogene Familien stattfinden, reicht die heutige Kapazität der Schule nicht mehr aus. Die Räume seien bereits heute voll ausgelastet. Deshalb sind wahrscheinlich Übergangslösungen nötig. «Allerdings noch nicht aufs Schuljahr 2016», sagt Würth. Dass noch keine Container gemietet werden müssen, hängt auch damit zusammen, dass gegen die Überbauung Dorfwiese Einsprachen eingegangen sind, die derzeit verhandelt werden. Bei der Überbauung im Mattenhof sieht es besser aus. Dort ist man laut Bauherrschaft auf gutem Wege.

Im Juni wird informiert

Details zur Projektplanung wie auch zu allfälligen Übergangslösungen kann Christian Würth noch keine verraten. Die Bevölkerung soll aber fortlaufend und gründlich informiert werden. Dafür ist eine Informationsveranstaltung geplant, die auf den 25. Juni angesetzt ist. An diesem Anlass sollen alle wichtigen Informationen bezüglich Bevölkerungsentwicklung, Raumbedarf, Übergangslösungen sowie die bis anhin angelaufenen Planungskosten einem möglichst grossen Teil der Bevölkerung gegeben werden.

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