Neue Räume für die Koch AG

Die Koch AG hat ihre Produktionsstätte vergrössert. Im Zuge der Gebäudeerweiterung wurde ein Raum für eine neue Digitaldruckmaschine geschaffen.

Samira Mehdiaraghi
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Auf der linken Seite des weissen Koch-Gebäudes ist der Erweiterungsbau, in dem nun auch die neue Digitaldruckmaschine untergebracht ist. (Bild: Urs Jaudas)

Auf der linken Seite des weissen Koch-Gebäudes ist der Erweiterungsbau, in dem nun auch die neue Digitaldruckmaschine untergebracht ist. (Bild: Urs Jaudas)

Die Koch AG an der Flurhofstrasse 154 hat ihr Produktionsgebäude um 1000 Quadratmeter ausgebaut. «Der Erweiterungsbau war notwendig, da wir platzmässig an unsere Grenze gestossen sind und die Produktionsabläufe unbefriedigend waren», sagt Thomas Borter, Geschäftsführer und Mitinhaber der Koch AG, die Etiketten für diverse Produkte, wie Lebensmittel, Kosmetika oder Medikamente herstellt.

St. Gallen bevorzugter Standort

«Als alt eingesessene St. Galler Unternehmung konnten wir uns nicht vorstellen, die Stadt zu verlassen», sagt Borter. «Deshalb haben wir uns für eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes von 1600 auf 2600 Quadratmeter entschieden.»

Die Koch AG wird in zweiter Generation von der Familie Borter geführt, welche das Unternehmen von der Gründerfamilie Koch übernommen hat. Man lege Wert darauf, in der Firma den Charakter eines Familienbetriebs zu bewahren, betont Borter.

Vier Millionen für den Umbau

Die Erweiterung des Gebäudes dauerte rund ein Jahr und kostete vier Millionen Franken. Dabei wurde auch in die Haustechnik investiert: «Obwohl wir unser Gebäude vergrössert haben, benötigen wir nicht mehr Energie als vor dem Umbau», sagt Borter. Man nutze die Abwärme, die bei der Produktion entstehe, um das Gebäude zu heizen, beziehungsweise zu kühlen.

Raum für Digitaldruckmaschine

Im Erweiterungsbau befinden sich Büros, Lager aber auch Räume für die Produktion. In einem davon steht eine neu angeschaffte Digitaldruckmaschine. Sie sei sehr empfindlich, was Hygiene und Klimatisierung anbelangt, sagt Ruedi Bauer, Assistent der Geschäftsleitung. «Daher brauchten wir einen neuen Raum, der die hohen Anforderungen an die Maschine erfüllt.»

Der Vorteil der Digitaldruckmaschine liege vor allem in der Genauigkeit des Drucks und der Flexibilität bei den Veränderungen von Vorlagen, sagt Daniel Widmann, der die Digitaldruckmaschine bedient. «Wenn der Kunde während der Produktion eine Veränderung wünscht, dann lässt sich diese innert kurzer Zeit realisieren.»

Zudem sei die Maschine äusserst produktiv: «Wir haben schon bis zu 69 Aufträge pro Tag abgearbeitet», sagt Bauer. Dies sei eine massiv höhere Leistung als die konventionellen Druckmaschinen erbringen können. Trotzdem setzt die Firma weiterhin auch auf die herkömmlichen Drucksysteme.

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