Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Neue Kirchgemeindeordnung genehmigt

Mit einem positiven Rechnungsabschluss und gleichbleibendem Steuerfuss von 23 Prozent machen sich die höheren Steuereingänge und zusätzlichen Sparanstrengungen bemerkbar. Die Stimmberechtigten von Evangelisch-Goldach heissen alle Anträge gut.
Fritz Heinze
Einstimmige Annahme der neuen Kirchgemeindeordnung durch die Kirchgemeindeversammlung. (Bild: Fritz Heinze)

Einstimmige Annahme der neuen Kirchgemeindeordnung durch die Kirchgemeindeversammlung. (Bild: Fritz Heinze)

GOLDACH. Die Gesangsvorträge des Kirchenchors unter der Leitung von Ute Rendar zu Beginn der Kirchgemeindeversammlung der Evang.-ref. Kirchgemeinde Goldach liessen am Mittwochabend gefühlsmässig einen ruhigen Anlass erahnen. Aber auch wenn sich diese Annahme in der Folge bestätigte, war es trotzdem eine erfolgreiche Versammlung. Lidia Bollhalder, Präsidentin der Kirchgemeinde, konnte nicht nur von einer positiven Rechnung berichten, sondern auch von der Umgestaltung der Kirchenräume im Gemeindezentrum in Mörschwil, zu deren Realisierung der finanzielle Aufwand 60 000 Franken unter dem Budget geblieben ist.

Mit neuer Pfarrerin

Mit 114 000 Franken Überschuss schloss die Rechnung 2015 ab. Das Ergebnis resultiert laut Lidia Bollhalder aus steuerlichen Mehreinnahmen aus den Gemeinden Goldach, Mörschwil, Tübach und Untereggen, einem gesteigerten Kostenbewusstsein und teils nicht ganz ausgeschöpften budgetierten Mitteln. Die beantragte Beibehaltung der Steuern auf 23 Prozent fand bei den 73 stimmberechtigten Versammlungsteilnehmenden Zustimmung.

Für das Jahr 2016 wird mit einem Minus von 87 000 Franken gerechnet. Im Bereich Besoldung herrscht noch eine Unsicherheit. Pfarrerin Margrit Lüscher wird im Herbst, nach 10jähriger Tätigkeit in Goldach, in Pension gehen. Noch ist die Nachfolge nicht geregelt. «Wir sind aber überrascht, wie viele Bewerbungen hereingekommen sind. Wir führen bereits Gespräche mit interessierten Personen, und ich bin überzeugt, dass wir für die Neubesetzung eine ideale Person finden», sagte die Kirchgemeindepräsidentin.

Effizientere Wege für Anträge

Ein grosser und auch ein wichtiger Brocken war zweifellos die neue Kirchgemeindeordnung. Mit ihr wird zwar bereits seit einem Jahr gearbeitet, von der Kirchgemeindeversammlung wurde sie am Mittwoch bestätigt. Bei den Neuerungen handelt es sich vor allem um die Trennung der strategischen und operativen Aufgabenbereiche. Die Notwendigkeit der Überarbeitung der Kirchgemeindeordnung hatte sich schon vor einiger Zeit abgezeichnet. Grund dafür ist die Situation, dass die Kirchgemeinde aus einigen Aussengemeinden besteht. Auch Urs Reutlinger, Mitglied der Kirchenvorsteherschaft, zeigt sich begeistert über die Neuorganisation: «So gehen beispielsweise Anträge oder Anfragen von Mitarbeitenden effizientere Wege als bisher.»

Restaurierung verschoben

Die Restaurierung des Goldacher Kirchgemeindehauses wurde verschoben. Es reiche nicht, einige Wände neu zu streichen. «Wenn wir eine Familiengenerationenkirche sein wollen, müssen wir die Räumlichkeiten bereitstellen. Und um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, ist eine neue Überprüfung des Projekts notwendig», sagte Bollhalder und beabsichtigt, das Gesamtprojekt in einem Jahr präsentieren zu können.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.