Neue Idee für Begegnungen

GOLDACH. Rita Stadelmann ist eine Gegnerin des geplanten Begegnungsplatzes neben der Sportanlage Kellen. Sie schlägt dem Verein nun vor, die Spielinseln in die bestehenden Anlage zu integrieren.

Lea Müller
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Die Wiese als Ackerland bewahren: Biobäuerin Rita Stadelmann ist dagegen, dass hier ein grosser Begegnungsplatz gebaut werden soll. (Bild: Lea Müller)

Die Wiese als Ackerland bewahren: Biobäuerin Rita Stadelmann ist dagegen, dass hier ein grosser Begegnungsplatz gebaut werden soll. (Bild: Lea Müller)

Biobäuerin Rita Stadelmann sticht mit ihrer Schaufel in den Boden und zeigt auf die freigelegte Erdschicht: «So einen fruchtbaren Boden gibt es in der Region nur noch selten», sagt sie. «Der reine Humus reicht etwa 20 Zentimeter tief und weist eine lockere Struktur auf.»

Doch genau auf dieser Wiese, die sie und ihr Mann seit zwanzig Jahren biologisch bewirtschaften, will der Verein «Begegnungsplatz Kellen» einen grossen Spielplatz für Familien bauen. «Dass damit fruchtbares Ackerland verloren geht, schmerzt mich», sagt Rita Stadelmann. Sobald Bagger auffahren, werde die über ein Hektar grosse Wiese neben der Sportanlage zerstört.

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