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Neue Fassade für Neumarkt

Das Einkaufszentrum Neumarkt wird für 50 Millionen Franken saniert. Im Zentrum steht die Modernisierung der fast 40 Jahre alten Fassade. Das Neumarktgebäude 5 ist zuerst an der Reihe.
Tobias Hänni
Gewisse Ähnlichkeit mit dem Rathaus : Eine Visualisierung zeigt, wie die Neumarktgebäude 3,4 und 5 nach der Sanierung aussehen werden. (Bild: pd)

Gewisse Ähnlichkeit mit dem Rathaus : Eine Visualisierung zeigt, wie die Neumarktgebäude 3,4 und 5 nach der Sanierung aussehen werden. (Bild: pd)

Die Container und Baumaschinen stehen schon länger hinter dem Neumarkt 3 an der Davidstrasse. Gestern nun fiel der Startschuss für die Sanierung der Neumarktgebäude 3 bis 5. «Diese Woche beginnen wir mit dem Gerüstaufbau beim Neumarkt 5», sagte Eusebio Lopari von der Allreal AG an der gestrigen Pressekonferenz. Die Generalunternehmung führt die Erneuerungsarbeiten durch.

Energieverbrauch senken

Den grössten Brocken des 50-Millionen-Projekts stellt die Sanierung der knapp 40 Jahre alten Fassaden der drei Gebäude dar. Die braune Hülle mit den goldig verspiegelten Fenstern weicht einer modernen und helleren Fassade, mit der die Optik der Gebäude Neumarkt 1 und 2 übernommen wird. Diese mache die Bauten nicht nur attraktiver, sondern erhöhe auch den Komfort und die Energieeffizienz, hiess es an der Medienorientierung. «Dank neuer Sonnenstoren und Isolierung wird das Raumklima verbessert und der Energieverbrauch gesenkt», sagte Philipp Peikert vom Planungsbüro P-4. Im Zuge der Fassadensanierung wird ausserdem die Haustechnik wie Heizungen, Lüftungen und Verkabelungen auf den neusten Stand gebracht.

Läden bleiben geöffnet

Die Sanierung, die im Frühling 2013 abgeschlossen werden soll, verläuft in mehreren Etappen. Die nächsten Monate wird beim Büroturm des Neumarkts 5 die Fassade ausgetauscht. Die Hülle des Neumarktgebäudes 3 ist im Sommer an der Reihe, jene von Nummer 4 im Herbst. Die Arbeiten am Sockelbau mit dem Shoppingbereich beginnen ebenfalls im Sommer. «Sämtliche Läden bleiben während der Bauarbeiten geöffnet», sagte Karl Müller, Vertreter der Eigentümergemeinschaften der drei Neumarktgebäude. Wo dies nicht anders geht, werden sie in Provisorien im Neumarkt betrieben.

Dagegen müssen die Büroräume in den Türmen für die Zeit der Fassadensanierung komplett «entvölkert» werden. «Aus dem Neumarkt 5 sind schon alle Mieter ausgezogen», sagte Müller. Die meisten seien nun an anderen Standorten untergebracht und würden nach der Erneuerung wieder einziehen. «Einige Mieter sind hingegen endgültig ausgezogen.» Müller zeigte sich jedoch zuversichtlich, dank der zentralen Lage «diese Lücken schnell wieder schliessen zu können».

«Ein anspruchsvoller Parcours»

Laut Müller war die Projektplanung nicht nur wegen der Suche nach Ersatzräumen für die Mieter ein «anspruchsvoller Parcours». «Die drei unabhängigen Gemeinschaften mussten einen gemeinsamen Nenner finden.» Dass die drei Fassaden trotz grosser Ähnlichkeit unterschiedlich strukturiert seien, habe die Planung ebenfalls nicht «einfacher» gemacht.

Verzögerung wegen Auflagen

Dass das älteste Einkaufszentrum der Stadt ein moderneres Gesicht bekommen soll, war schon länger bekannt. Die Stadt hatte bereits im letzten Sommer die Baubewilligung dafür erteilt. Diese war allerdings an Brandschutzauflagen geknüpft, die von der Bauherrschaft nachträglich in die Planung mit einbezogen werden mussten. So müssen laut Müller etwa neue Fluchtwege geschaffen oder die Rauchabzüge der Gebäude aus den 1970er-Jahren an die heute geltenden Normen angepasst werden.

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