Neue Chancen für Rossfall

Die FDP diskutiert über die Zukunft des Ferienhauses Rossfall der Primarschulgemeinde Arbon.

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Arbon. An das Ferienhaus Rossfall ob Urnäsch verbinden viele Arboner Erinnerungen. Das Lagerhaus stellte Primarschulpräsident Koni Fischer bei der FDP mit heutiger Nutzung, Ideen für weitere Einsätze und Investitionsbedarf vor.

300 000 Franken

Sanitärbereich und Isolation müssten in diesem Jahrzehnt angegangen werden. Weil derzeit nur noch während zwei Wochen Arboner Schüler das Haus nutzen und rund 50 Wochen lang im Rossfall Judo in der obersten Liga trainiert wird, mache die

Investition von über 300 000 Franken wenig Sinn, zumal die Schulfinanzen stark unter Druck stünden.

Nur vereinzelte FDP-Mitglieder stellten sich hinter den Verkauf. Etliche der Anwesenden kennen die Liegenschaft aus ihren eigenen Lagerferien. Die Nachfrage nach Ferien im Rossfall unter der Leitung von Sekundarlehrer Theo Specker sei stark am Steigen.

Genossenschaft vorgeschlagen

Stadtammann Martin Klöti fand die gehabte Auslegeordnung wichtig. Erinnerungen an Lagerferien prägten sich unvergesslich ein. Es gehe um eine Form des Heimatbezugs. Er schlug vor, für den Rossfall die Bildung einer Genossenschaft zu prüfen.

Felix Heller, der als Leiter im Lager war, sprach sich dafür aus, das Haus im Besitz der Schulgemeinde zu halten. Es bestehe Handlungsbedarf, es seien aber auch neue Chancen auszumachen.

Die FDP tagte unter der Leitung von Parteipräsidentin Silke Sutter Heer im ehemaligen Vortragssaal von Saurer im ZIK. (hez)

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