Neue Bundeslösung

Unverschmutztes Aushubmaterial, das nicht direkt wieder verwendet werden kann, musste bisher in Inertstoffdeponien entsorgt werden. Diese dürfen unter anderem auch Bauabfälle enthalten, weshalb strenge Bundesvorschriften bezüglich Standort, Überwachung und so weiter gelten.

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Unverschmutztes Aushubmaterial, das nicht direkt wieder verwendet werden kann, musste bisher in Inertstoffdeponien entsorgt werden. Diese dürfen unter anderem auch Bauabfälle enthalten, weshalb strenge Bundesvorschriften bezüglich Standort, Überwachung und so weiter gelten. «Die Kantone haben seit längerem darauf gedrängt, dass der Bund auch Deponien ausschliesslich für unverschmutzten Aushub erlaubt», sagt Guido Schmid vom St. Galler Amt für Umwelt und Energie.

Diese Möglichkeit hat der Bund mit der Teilrevision der Technischen Verordnung über Abfälle geschaffen. Während für die herkömmlichen Inertstoffdeponien eine Mindestgrenze von 100 000 Kubikmeter Raum gilt, dürfen Deponien für sauberes Aushubmaterial auch kleiner sein. (av)