Neue Aufgabe im Asylwesen und höhere Tarife

RORSCHACH. Bereits per 1. Januar 2010 wurde das Asyl- und Flüchtlingswesen auf die Gemeinden übertragen. Wie der Stadtrat in einer Medienmitteilung schreibt, wird per 1. Januar 2017 auch die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) den Gemeinden zugewiesen.

Drucken
Teilen

RORSCHACH. Bereits per 1. Januar 2010 wurde das Asyl- und Flüchtlingswesen auf die Gemeinden übertragen. Wie der Stadtrat in einer Medienmitteilung schreibt, wird per 1. Januar 2017 auch die Betreuung der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) den Gemeinden zugewiesen. Die UMA gehören zur Gruppe der besonders verletzlichen Personen, die spezielle Hilfs- und Schutzmassnahmen benötigen. Um die Erstversorgung solcher Fälle zu übernehmen, sei eine Gemeinde allein allerdings nicht in der Lage, so der Stadtrat. Diese Aufgabe soll gemeinsam erfüllt werden. Deshalb tritt die Stadt Rorschach der interkommunalen Vereinbarung bei und genehmigt die Leistungsvereinbarung mit der VSGP. Bei den anfallenden Kosten handelt es sich um gebundene Ausgaben des Asylwesens. Pro Einwohner ist mit einem jährlich wiederkehrenden Beitrag von zehn Franken zu rechnen. Diese Kosten fallen erstmals im Jahr 2017 an.

Weiter informiert der Stadtrat über Änderung bei Stromtarifen. Endversorger haben ihre Tarife mit den zugrunde liegenden Berechnungen bis 31. August der Eidgenössischen Elektrizitätskommission zu melden. Bei den Tarifen sind die Energielieferung, die Netznutzung und die Abgaben separat auszuweisen. Die neuen Stromtarife hat der Stadtrat genehmigt. Die Energiepreise für das Jahr 2017 bleiben unverändert, lässt er verlauten. Die nationale Netzgesellschaft aber hat die Abgabe für Systemdienstleistungen angepasst und der Bundesrat diejenige für die kostendeckende Einspeisevergütung erhöht. Dadurch ergibt sich eine leichte Erhöhung des Gesamtpreises. Der detaillierte Stromtarif für das Jahr 2017 kann auf der Internetseite der Stadt eingesehen werden. (pd/sag)

Aktuelle Nachrichten