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NEUBAU: Residenz für Senioren-Pärchen

28 Pflegewohnungen gibt es im neuen Erweiterungsbau der Altersresidenz Singenberg, der gestern eröffnet wurde. Der Neubau hat 16,3 Millionen Franken gekostet. Die ersten Betagten sind bereits eingezogen.
Christoph Renn
Eine Passerelle verbindet den Neubau mit dem Hauptgebäude. (Bild: PD)

Eine Passerelle verbindet den Neubau mit dem Hauptgebäude. (Bild: PD)

Christoph Renn

christoph.renn

@tagblatt.ch

Der Erweiterungsbau der Altersresidenz Singenberg ist seit gestern offiziell eröffnet. Einige Zimmer sind bereits besetzt. «Wenige Bewohnerinnen und Bewohner haben ihre Pflegewohneinheiten bereits bezogen», sagte Bürgerratspräsident Arno Noger gestern an der Eröffnungsfeier. Für alle Wohnungen seien Verträge abgeschlossen worden, und so werde sich das neue Haus in den nächsten Wochen sukzessive füllen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 16,3 Millionen Franken. Die Stadt leistet einen Baubeitrag von mutmasslich 1,45 Millionen Franken.

Das neue Gebäude ist mit einer Passerelle am Hauptgebäude aus dem Jahr 1904 angedockt. «So können die Bewohnerinnen und Bewohner bequem und sicher die Angebote beider Häuser nutzen», sagte Noger. Im Erweiterungsbau der Altersresidenz Singenberg befinden sich Appartments mit 1? beziehungsweise 2? Zimmern. Zudem gibt es einen Mehrzweckraum mit abtrennbarem Besprechungs- oder Arbeitsraum, einen Coiffure-Pedicure-Salon, ein Pflegebad und ein Stationszimmer. Über zwei Lifte sind alle Geschosse erreichbar. Auch eine Tiefgarage gibt es. Die Appartements verfügen über ein Badezimmer, und die meisten sind mit kleinen Kochinseln ausgerüstet. «Alles dient dem Ziel, nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Paare aufzunehmen, bei denen die Pflegebedürftigkeit nicht beide betrifft», sagte Noger.

Die Stadt vergrössert die Bushaltestelle Singenberg

Die Altersresidenz Singenberg, die mit der Geriatrischen Klinik und dem Alterswohnsitz Bürgerspital zum Kompetenzzentrum Gesundheit und Alter der Ortsbürgergemeinde St. Gallen gehört (siehe Zweittext), wird mit dem Erweiterungsbau nicht nur platzmässig vergrössert. «Das Team der Altersresidenz Singenberg unter der Leitung von Margreth Mariacher wurde auch personalmässig verstärkt», sagte Noger. Nur so könnten die Dienstleistungen mit dem Betrieb des Restaurants im Erdgeschoss und der Pflege und Betreuung gewährleistet werden. Bisher umfasste die Altersresidenz 57 Pflegewohneinheiten. Nun kommen 28 Wohnungen dazu. Zudem wurden der Speisesaal und der Salon im Hauptgebäude modernisiert und den neuen Anforderungen angepasst. Schon im Jahr 2014 wurde ein zusätzlicher Lift im Hauptgebäude in Betrieb genommen.

Beide Gebäude haben gemeinsamen Zugang zum historischen Stadtpark. Dieser bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern viele gemütliche Plätze unter den verschiedensten grossen Bäumen. «Zudem vergrössert die Stadt derzeit an der Rorschacher Strasse die Bushaltestelle Singenberg», sagte Noger. So soll die Sicherheit beim Halten und Wegfahren der Busse verbessert werden.

Eine alte Idee endlich umgesetzt

Erste Überlegungen zur Erweiterung der Altersresidenz Singenberg reichen zurück bis ins Jahr 2002. Damals wurde ein erstes Konzept zur Erweiterung erarbeitet. Im Jahr 2010 wurden dann zwei alternative Varianten geprüft. Zur Wahl standen ein Anbau ans Heim oder ein Angebot mit betreutem Wohnen mit Spitex-Dienstleistungen. Schon damals ging die Ortsbürgergemeinde von einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Franken aus, und 28 neue Plätze sollten geschaffen werden. «Konkret wurden die Arbeiten jedoch erst im Jahr 2011, als die Ortsbürgergemeinde einen Studienauftrag zur Erweiterung der Altersresident Singenberg ausschrieb», sagte Noger. Im Mai 2012 empfahl das Beurteilungsgremium dann das Projekt Fagus des Architekten Andy Senn. Im April 2013 stimmte die Bürgerversammlung der Umsetzung und Erstellung des neuen Gebäudes zu. Die Bauarbeiten begannen dann im November 2014.

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