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NEUBAU: Das «Pöstli» bröckelt

Geplant war das Projekt schon lange, nun sind die Abbrucharbeiten in vollem Gang. Das ehemalige Restaurant Pöstli in Waldkirch ist bald Geschichte.
Das Gebäude wird abgetragen. (Bild: Manuela Bruhin)

Das Gebäude wird abgetragen. (Bild: Manuela Bruhin)

Monatelang standen die Visiere auf dem Gelände des ehemaligen «Pöstlis», gleich vis-à-vis der Raiffeisenbank in Waldkirch. Getan hat sich bis anhin aber wenig – zumindest gegen aussen. Das Neubauprojekt, welches zehn Mietwohnungen sowie Büroräume und eine Gemeinschaftspraxis beinhaltet, musste neu angepasst werden. Die Planungsarbeiten nahmen demnach viel Zeit in Anspruch, wie René Rutishauser, Vorsitzender der Bankleitung, erklärt: «Verschiedene Gründe, darunter auch zwei Einsprachen, haben dazu geführt, dass wir das Projekt neu an die Hand nehmen mussten.» Vor einigen Wochen wurde nun die Baubewilligung erteilt und gab den Weg für die Abbrucharbeiten frei.

So froh die Verantwortlichen über die Bereinigung auch sind, haben sie mit gemischten Gefühlen zu kämpfen. «Als ich bei der Raiffeisenbank begonnen habe zu arbeiten, erlebten wir viele schöne Stunden im ‹Pöstli›.» Man sei gemütlich zusammengesessen, und auch viele erfolgversprechende Geschäftsideen seien hier geboren worden. Dass nun ein Bagger alles innert Kürze abreisse, sei speziell. Und dennoch sei man froh, dass die eigentlichen Bauarbeiten endlich in greifbare Nähe rückten. Bis zu den Sommerferien soll auf dem Areal alles aufgeräumt sein, damit im September mit dem Tiefbau begonnen werden könne. Zehn Mietwohnungen sind geplant, man habe sich bewusst gegen Stockwerkeigentum entschlossen. «Dieses Angebot ist in Waldkirch ausgeprägt, Mietwohnungen sind hingegen rar gesät», sagt Rutishauser. Das Angebot an Arbeitsplätzen sei in Waldkirch in der Vergangenheit ge- stiegen, nun solle auch mit dem Wohnungsangebot nachgezogen werden. Der Bedarf sei spürbar: Bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben sich Interessierte auf eine Liste für die 2?- bis 4?-Zimmer-Wohnungen setzen lassen.

Das Herzstück des Neubaus wird jedoch die ärztliche Versorgung im Erdgeschoss bilden. Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank, Vertreter der Gemeinde sowie der heimische Arzt Thomas Ammann arbeiten hierfür eng zusammen. Das Leitbild Waldkirchs sehe eine ärztliche Versorgung vor, nun wolle man das Angebot für die nahe Zukunft sichern. «Denkbar wäre beispielsweise eine Gemeinschaftspraxis oder ähnliches», so Rutishauser. Man hoffe nun, die Unterbrüche und Verzögerungen hinter sich gelassen zu haben. Im Sommer/Herbst 2019 sollen die Räume bezugsbereit sein.

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

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