Nein zur Staustadt? Bitte konsequent!

Parkhaus Union, Parkhaus UG25, Parkhaus da und dort. Aber nein zur Staustadt? Die Güterbahnhof-Initiative, welche für eine langfristige Stadtentwicklung sorgen und einen neuen, zusätzlichen Autobahnanschluss in der Innenstadt verhindern will, sei abzulehnen, finden CVP, FDP und SVP.

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Parkhaus Union, Parkhaus UG25, Parkhaus da und dort. Aber nein zur Staustadt? Die Güterbahnhof-Initiative, welche für eine langfristige Stadtentwicklung sorgen und einen neuen, zusätzlichen Autobahnanschluss in der Innenstadt verhindern will, sei abzulehnen, finden CVP, FDP und SVP. Mit grossen «Nein zur Staustadt»-Plakaten wird erzählt, wie kurz St. Gallen vor dem Verkehrskollaps steht, wie nötig ein solcher Autobahnanschluss sei. Natürlich ohne zu berücksichtigen, dass mehr Strasse mehr Verkehr mit sich bringt, mehr Verkehr wieder mehr Stau verursacht.

Doch was verursacht denn ebenfalls mehr Stau? Wo kann man sonst den Hebel ansetzen, um den Verkehr zu organisieren? Verkehrspolitik funktioniert über Anreize und diese gilt es zu setzen, bevor der Mensch ins Auto steigt: Durch gute ÖV-Verbindungen und die gleichzeitige Beschränkung des Parkplatzangebots wird Stau intelligent und nachhaltig verhindert. Nun sind es doch aber genau die bürgerlichen Parteien, die jedes Parkhaus in der Stadt gutheissen wollen, welche sich als grosse Gegner von Verkehrsverstopfungen aufspielen. Was soll das?

Stau gilt es zu verhindern, aber nicht mit noch mehr Verkehr und Parkplätzen. Machen wir jetzt eine nachhaltige Verkehrspolitik und sorgen wir gleichzeitig für eine gute Stadtentwicklung auf dem Güterbahnhof-Areal. Stimmen wir am 28. Februar Ja zur Güterbahnhof-Initiative.

Samuel Brülisauer

Kantonsratskandidat SP

Vogelherdstrasse 14,

9300 Wittenbach

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