NACHWUCHS: Turnerinnen hamstern Medaillen

Beim 19. Staader Cup der Turnerinnen zeigten die über 400 Teilnehmerinnen, dass sie für die kommende Wettkampfsaison bestens vorbereitet sind.

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Alljährlich bietet der zu Saisonbeginn stattfindende Staader Cup den St. Galler, Appenzeller und Graubündner Turnerinnen die Möglichkeit zur Standortbestimmung für die anstehende Saison. Da zeigt sich erstmals, ob sich die zahlreichen Wintertrainingsstunden bezahlt gemacht haben und wo man im Vergleich zur Konkurrenz steht. Über 400 Athletinnen haben von dieser Möglichkeit am 19. Staader Cup Gebrauch gemacht und sich in der Doppelturnhalle verglichen. Auf dem Programm standen Reck, Ringe, Sprung und Boden. In acht Kategorien konnten die Turnerinnen ihr Können beweisen. Vor vielen Zuschauern, die den ganzen Sonntag über die Halle dicht bevölkerten. Bei einem organisatorisch einwandfreien Ablauf, für den das bereits eingespielte OK der Getu Staad Gewähr bot.

Gleich vier Staader Turnerinnen der Kategorie 1 schafften den Sprung in die Top Ten. Das beste Resultat der insgesamt knapp 70 Einsteigerinnen schaffte Argjira Gashi und holte Gold. Ebenfalls aufs Podest kam Mia Brajovic Ladner und erreichte Bronze. Sehr gute 6. und 7. wurden Blina Duraku und Xenia Hautle.

Gute Leistungen in allen Kategorien

Ebenfalls ein sehr guter Wettkampf gelang Valerie Hilfiker in der Kategorie 2. Sie erreichte das beste Resultat bei einem Feld von über 80 Turnerinnen. Auch Fiona Huser zeigte sehr gute Leistungen am Reck, Boden und an den Ringen. Sie platzierte sich als ausgezeichnete 5.

Einen Wettkampf auf sehr hohem Niveau turnte Lena Egeter in der Kategorie 3. Sie siegte mit einem Vorsprung von sechs Zehntelsnoten. Besonders gut gelang ihr die Reckübung, bei der sie 9,60 Punkte erhielt. Ganz knapp verpasste Sofija Mojsilovic das Podest und wurde Vierte. Lena Grab punktete sehr gut am Boden und an den Ringen und belegte den 7. Rang.

Leider verpasste auch Anouk Rohrbach in der Kategorie 4 ganz knapp das Podest und wurde sehr gute Vierte. Ausserordentlich hoch war dabei ihre Bewertung an den Ringen mit 9,50 Punkten. Ihre Teamkolleginnen Alexandra Bischof und Enie Brosch belegten die Top-Ten-Plätze 6 und 8.

Nochmals einen vierten Rang gab es in der Kategorie 5 für Yael Bruggmann. Sie überzeugte mit 9,50 Punkten am Reck. Simone Stricker musste aus gesundheitlichen Gründen ein halbes Jahr pausieren. Sie turnte einen guten Wettkampf und belegte den achten Rang. Auch Sabrina Büchel stieg nach einer Turnpause sehr erfolgreich wieder ein. Sie erhielt die Bestnote am Boden mit 9,35 Punkten und holte am Schluss in der höchsten Kategorie die Bronzemedaille.

Sabine Dudler

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