Nachruf: Valentin Michel-Herzog

Thal. Valentin Michel-Herzog, mit Kosename Vali, verstarb am 22. März im Pflegewohnheim Kruft. Am 3. März 1918 erblickte Valentin in Sur En im Engadin das Licht der Welt, wo er mit sechs Brüdern und einer Schwester aufwuchs. Er lernte Automechaniker und wurde später Taxichauffeur.

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Thal. Valentin Michel-Herzog, mit Kosename Vali, verstarb am 22. März im Pflegewohnheim Kruft. Am 3. März 1918 erblickte Valentin in Sur En im Engadin das Licht der Welt, wo er mit sechs Brüdern und einer Schwester aufwuchs. Er lernte Automechaniker und wurde später Taxichauffeur. Während der Grenzbesetzung 1939–1945 leistete er Militärdienst, unter anderem in Arosa, wo er seine «Zukünftige», Berti Herzog von Thal, kennenlernte.

Sie nahmen festen Wohnsitz in Rorschacherberg, da Valentin in der Feldmühle Rorschach eine Stelle fand. Der Bündner mit romanischem Akzent hegte den Wunsch nach Selbständigkeit und eröffnete so eine Autogarage und später ein Taxigeschäft in Rheineck. 1965 konnte das florierende Unternehmen einen ersten Autocar anschaffen. Dem Ehepaar wurden drei Söhne und eine Tochter geschenkt. Ab 1975 führte sein Sohn Richard das Unternehmen selbständig weiter. Nach seiner Pensionierung unternahm das Ehepaar verschiedene Reisen, unter anderem nach Brasilien.

Im Jahr 2003 verstarb seine Berti, worauf er ins Altersheim Trüeterhof Thal eintrat. Später zog er ins Pflegewohnheim Kruft um. (HM)