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Nachhaltigkeit auf dem Schulheimdach

900 Quadratmeter gross wird die neue Photovoltaikanlage der Genossenschaft Solar St. Gallen. Die Anlage wird im März auf dem Schulheim der Stiftung Kronbühl in Wittenbach installiert und wird die zweitgrösste Anlage der Genossenschaft sein.
Andrina Zumbühl
Die Solaranlage wird auf den 12 Blechdächern des Heims installiert. (Bild: Andrina Zumbühl)

Die Solaranlage wird auf den 12 Blechdächern des Heims installiert. (Bild: Andrina Zumbühl)

WITTENBACH. Er sei schon ein wenig stolz, sagt Marcel Koch, Gesamtleiter der Stiftung Kronbühl. Schliesslich wird die zweitgrösste Solaranlage der Genossenschaft Solar St. Gallen auf dem Dach des Hauptgebäudes der Stiftung in Wittenbach installiert. Im März soll es so weit sein: Dann wird die jüngste Solaranlage der Genossenschaft Solar St. Gallen ans Netz gehen.

«Dach ist ideal»

«Nachhaltigkeit ist für die Stiftung Kronbühl schon lange ein wichtiges Thema», sagt Marcel Koch. Unter anderem habe man sich zu einem Anschluss ans Fernwärmenetz entschieden. Der Wunsch, noch mehr für nachhaltige Energie zu machen, blieb aber. So kam die Idee auf, auf dem Dach des Schulheimes Solaranlagen zu errichten. «Schliesslich ist das grosse Dach ideal», findet Koch. Man habe sich aber dagegen entschieden, selbständig Solaranlagen installieren zu lassen, erklärt Koch weiter. «Die Investitionskosten wären einfach zu hoch gewesen.» Stattdessen habe man sich für eine Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Solar St. Gallen entschieden. Diese ist auch für die Anlage auf den Olma-Dächern verantwortlich, die grösste Solaranlage der Stadt St. Gallen.

Zusammenarbeit unkompliziert

Die Zusammenarbeit mit der Genossenschaft verlaufe gut und sei bis jetzt sehr unkompliziert, sagt Marcel Koch. Nach ersten Abklärungen mit der Genossenschaft habe sich herausgestellt, dass die Solaranlagen auf dem Dach des Hauptgebäudes perfekt Platz finden. Auf dem langgezogenen Gebäude befinden sich zwölf Blechdächer. An diesen leicht schrägen Vorsprüngen sollen die Photovoltaikanlagen befestigt werden. Insgesamt entsteht so eine Solarstromanlage von 900 Quadratmetern. Damit können jährlich circa 120 000 Kilowattstunden produziert werden.

Symbolischer Beitrag

An der Anlage wird die Stiftung Kronbühl nichts verdienen. Die Stiftung wird einen einmaligen Beitrag erhalten. «Dieser ist aber mehr symbolisch», sagt Koch. Ist die Stiftung auch Genossenschafterin der Genossenschaft Solar? «Noch nicht», sagt der Gesamtleiter der Stiftung. Aber das werde sie noch. Er freue sich und sei «sehr gespannt» auf die Photovoltaikanlage.

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