Nachgefragt

Und zuoberst wacht der Steinbock-Chef Seit zehn Tagen wohnen die Steinböcke des Wildparks Peter und Paul auf dem sanierten Felsen und im neu gestalteten Gehege. Parkwärter Walter Signer hat eine Annäherung von Tier und Besuchern festgestellt.

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Walter Signer Parkwächter Peter und Paul

Walter Signer Parkwächter Peter und Paul

Und zuoberst wacht der Steinbock-Chef

Seit zehn Tagen wohnen die Steinböcke des Wildparks Peter und Paul auf dem sanierten Felsen und im neu gestalteten Gehege. Parkwärter Walter Signer hat eine Annäherung von Tier und Besuchern festgestellt.

Wie haben sich die Steinböcke in ihrem neuen Daheim eingelebt?

Gegenüber früher haben sie sich für neue Plätze entschieden. Viele sonnen sich nun auf den neuen Felsblöcken im ausgebauten Gehege, dort, wo auch die Leute hingehen.

Der älteste Steinbock hat sich oben auf dem Felsen einen Aussichtspunkt ausgewählt, von dem er alles überschauen kann. Dann wechselt er mal auf einen Sprung auf die andere Seite und wieder zurück und zieht so seine Show ab.

Wie haben die Besucher reagiert?

Sie sind sofort sehr zahlreich erschienen, wie immer, wenn die Medien über uns berichten. In dieser Woche locken das Wetter und die Ferien die Menschen an. Auch den Kindern gefällt natürlich die neue Anlage.

Füttern ist allerdings nicht erlaubt.

Nein, das wollen wir nicht. In andern Tierparks ist es erlaubt, dort bildet das Futter eine Einnahmequelle. Bei uns würden die Wildtiere zu betteln beginnen. Das ist kein schöner Anblick. Die Tiere könnten bei zu viel oder schlechtem Futter auch krank werden.

Wie geht es weiter mit der Sanierung der Wildpark-Felsen?

Der grosse Felsen ist nun fertig. Diese Woche erfolgte der Start zur zweiten Etappe. Die Bauleute haben sich eingerichtet, um die kleinen Felsen und deren Umgebung zu verschönern. So wurde der Humus von der Wiese entfernt. Bis Herbst sollten die Arbeiten beendet sein und im Winter die Tiere einziehen können. Die Gemsen sind nun im Waldgehege im Tobel einquartiert. (th)

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