Nachgefragt

«Nicht mit so viel Post gerechnet» Zwei Wochen ist es her, dass Fabian Koch zum neuen Stadtparlaments-Präsidenten gewählt wurde. Aus den Skiferien erzählt der höchste Stadtsanktgaller, wie das neue Amt seinen Alltag verändert hat und wie er sich für die erste Parlamentssitzung vom 22.

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Fabian Koch Präsident Stadtparlament SG (Bild: Quelle)

Fabian Koch Präsident Stadtparlament SG (Bild: Quelle)

«Nicht mit so viel Post gerechnet»

Zwei Wochen ist es her, dass Fabian Koch zum neuen Stadtparlaments-Präsidenten gewählt wurde. Aus den Skiferien erzählt der höchste Stadtsanktgaller, wie das neue Amt seinen Alltag verändert hat und wie er sich für die erste Parlamentssitzung vom 22. Februar vorbereitet.

Herr Koch, welche Auswirkungen hatte Ihr Amtsantritt auf Ihren Alltag?

Ich habe mehr Termine wahrzunehmen, muss mehr Anmeldungen für Anlässe vornehmen und die Traktandenliste verabschieden. Ich lese mehr und verfolge die Medien genauer. Für meine Hobbies habe ich bisher aber Zeit gehabt, gerade bin ich in den Skiferien.

Ist es bisher so gelaufen, wie Sie es sich vorgestellt hatten?

Was das Geschäftliche anbelangt, ja. Ich habe aber nicht damit gerechnet, so viele positive Rückmeldungen und Gratulationen zu bekommen. Bekannte, Kundinnen und Kunden und Leute, von denen ich lange nichts gehört hatte, haben sich bei mir nach der Wahl gemeldet. Das hat mich ausserordentlich gefreut.

Können Sie nach der Arbeit gut abschalten, ohne von der Politik zu träumen?

Ja, ich kann auf jeden Fall abschalten. Geträumt habe ich noch nicht von der Politik. Zwangsläufig ist man aber näher am Geschehen, das Geschäftliche holt einen immer wieder ein. Mit Ihrer Nachfrage hätte ich heute beispielsweise nicht gerechnet.

Ihre Hauptaufgabe ist die Führung des Parlaments. Welche Ziele haben Sie sich diesbezüglich vorgenommen?

Eines meiner Ziele ist, die Traktandenliste effizient zu strukturieren. Einfachere und unumstrittene Sachgeschäfte sollen am Anfang behandelt werden. Da bringe ich auch meine Erfahrungen als Sitzungsleiter mit.

Haben Sie also vor, die Geschäfte so effizient abzuwickeln wie Ihr Vorgänger «Turbo-Franz»?

Ich habe keinen Anlass, mich mit meinen Vorgängerinnen oder Vorgängern zu vergleichen. Jeder übt das Amt ein bisschen anders aus. Einzig die Funktion bleibt die gleiche.

Wie bereiten Sie sich auf die erste Sitzung vom 22. Februar vor?

Standesgemäss. Ich berate vorgängig die Geschäfte mit Stadtschreiber Manfred Linke. Bei brisanten Vorlagen schaue ich mir den Sitzungsablauf genauer an. Alle Situationen lassen sich im voraus aber nicht üben. (jag)

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