NACHGEFRAGT

«Am 11.11.11 chlöpft's ein bisschen mehr» Wenn nächsten Freitag, 11.11.11 um 11 Uhr 11, vor dem Waaghaus die Fasnacht eröffnet wird, dann freuen sich die Narren über eine seltene Schnapszahl.

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Bernhard Keller Präsident der Öpfelchlöpfer. (Bild: Quelle)

Bernhard Keller Präsident der Öpfelchlöpfer. (Bild: Quelle)

«Am 11.11.11 chlöpft's ein bisschen mehr»

Wenn nächsten Freitag, 11.11.11 um 11 Uhr 11, vor dem Waaghaus die Fasnacht eröffnet wird, dann freuen sich die Narren über eine seltene Schnapszahl. Die Guggenmusik Öpfelchlöpfer und ihr Präsident Bernhard Keller erfahren dabei besondere Ehrung.

Wissen Sie schon, was am nächsten Freitag los ist?

Das weiss jeder Fasnächtler. Die fünfte Jahreszeit beginnt. Und diesmal ist es mit dem verrückten Datum ein spezieller Anlass.

Auch für Ihre Öpfelchlöpfer?

Für uns ist es zusätzlich ein aussergewöhnliches Ereignis. Denn wir dürfen als Jubiläumsgugge diese Fasnacht eröffnen. Wir sind zehn Jahre alt.

Auf einen 11.11.11 müssen die Narren danach wieder hundert Jahre warten. Das erleben nur besonders ausdauernde Narren. Chlöpft es deshalb bei Ihnen diesmal mehr als sonst?

Das Pünktchen aufs i wäre gewesen, wenn wir elf Jahre alt geworden wäre. Aber das Programm ist so oder so ehrenwert. Wir können erstmals neue Gwändli präsentieren, und wir sind die ersten, die am 11. November mit einem Umzugswagen vor dem Waaghaus einfahren. Man darf allerdings noch nicht viel verraten. Immerhin: Unsere Erscheinung ist vom Logo und dem Namen der Guggenmusik abgeleitet.

Wie sieht denn das Tagesprogramm der Öpfelchlöpfer nächsten Freitag aus?

Nach der Eröffnung beim Waaghaus geht es auf die Tour durch die Stadt und um 12.45 Uhr spielen wir am Bärenplatz. Hierauf nehmen wir das gemeinsame Mittagessen ein. Danach geht es nach Muolen, wo wir vor heimischem Publikum spielen. Es gibt Gehacktes und Hörnli und dann ist Open End. Der Freitag ist ja ein idealer Tag für ein solches Fest.

Wenn Sie nicht Präsident der Guggenmusik sind, dann sind Sie auch noch Gemeindepräsident von Muolen. Was strengt mehr an?

Die Guggenmusik ist schon eher ein angenehmer Ausgleich zum Präsidentenamt. Die Fasnacht beschäftigt mich ein paar Wochen, die Aufgabe im Gemeindehaus fast das ganze Jahr.

Hat schon jemand geargwöhnt, die beiden Aufgaben passten nicht zueinander?

Wenn das jemand gesagt hat, dann habe ich es noch nie gehört. Das wäre ja wohl gar kleinkariert. Da ich sonst in keinem Verein von Muolen aktiv bin, kann ich hier als Guggenpräsident und Posaunist einen Beitrag leisten. (th)