Nachgefragt

«Das Lampenfieber hat mich gepackt» Zum zweitenmal nach 2008 führt der Männerchor Andwil-Arnegg ein Chorprojekt durch. Und wieder mit Erfolg. Zu den 30 Männerchörlern gesellten sich gut 60 Sängerinnen und Sänger.

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Markus Mauchle Präsident Männerchor Andwil-Arnegg (Bild: Quelle)

Markus Mauchle Präsident Männerchor Andwil-Arnegg (Bild: Quelle)

«Das Lampenfieber hat mich gepackt»

Zum zweitenmal nach 2008 führt der Männerchor Andwil-Arnegg ein Chorprojekt durch. Und wieder mit Erfolg. Zu den 30 Männerchörlern gesellten sich gut 60 Sängerinnen und Sänger. Am kommenden Samstag tritt der Projektchor um 19 Uhr in der Andreaskirche in Gossau, am Sonntag um 18 Uhr in der Kirche in Andwil auf. Auf dem Programm stehen unter anderem Balladen, Schlager und internationale Volkslieder. Dirigiert wird der Chor von Peter Rothenberger. Der Präsident des Männerchors, Markus Mauchle, freut sich auf die Auftritte und hofft, dass alles rund läuft.

Haben Sie Lampenfieber?

Ja, das Lampenfieber hat mich schon längst gepackt. Das ist auch gut so, denn eine gewisse Anspannung gehört einfach dazu und macht das Singen so erst richtig aufregend.

Das Projekt steht unter dem Motto «Rhythmus und Seele».

Bei der Liederauswahl hat sich die Liederkommission Gedanken gemacht, mit welchen Liedern man nicht nur die Projektteilnehmer, sondern auch ein breites Publikum gewinnen könnte. Als Chor wollen wir auch die jüngere Generation ansprechen. Da liegen Rhythmus und berührende Lieder auf der Hand.

Wie haben sich «Rhythmus und Seele» auf die Proben ausgewirkt?

Wir haben viele intensive Proben hinter uns, die meist über zwei Stunden dauerten. Interessant war zu beobachten, wie viele Sängerinnen und Sänger nach den Proben immer noch fit waren. Manche verliessen ein Lied summend die Probe und gaben spontan zum Ausdruck, dass es lässig war. Ich glaube, das passiert nur, wenn einem die Lieder ansprechen, berühren und mitreissen. Das ist «Rhythmus und Seele» gelebt.

Was wird der Männerchor als Nächstes auf die Beine stellen?

Neue Ideen gibt es natürlich schon, aber wir lassen zum jetzigen Zeitpunkt bewusst noch alles offen. Zuerst wollen wir uns voll auf dieses Projekt konzentrieren. Mit dem Abschlusskonzert ist es ja noch nicht fertig, denn im Mai steht noch die Teilnahme am Kantonalen Gesangsfest in Rebstein-Marbach auf dem Programm. Wir haben aber eine projektinterne Internet-Umfrage aufgeschaltet. Denn wir wollen von den Männerchörlern und den Projektteilnehmern erfahren, wohin die Reise in Zukunft gehen soll.

Wandelt sich der Männerchor langsam zu einem gemischten Chor Andwil-Arnegg?

Das werden wir mit Hilfe unserer Internet-Umfrage ermitteln. Einerseits müssen wir den mehrheitlichen Willen der Männerchörler ausloten, anderseits wollen wir wissen, wie viele Frauen sich denn als Aktivmitglied an einem neuen Chor beteiligen würden. Nach dem Projekt werden wir die Umfrage analysieren und der Vereinsversammlung entsprechende Varianten vorschlagen. (mb.)

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