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NACHGEFRAGT

«Wir setzen weiter auf den Tunnel» Der Autoverkehr hat in der Stadt St. Gallen vielerorts zugenommen (Tagblatt von gestern). Bei der Teufener Strasse in der Liebegg wurde gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 2,4 Prozent festgestellt.
Hannes Kundert Quartiervereinspräsident Riethüsli (Bild: Quelle)

Hannes Kundert Quartiervereinspräsident Riethüsli (Bild: Quelle)

«Wir setzen weiter auf den Tunnel»

Der Autoverkehr hat in der Stadt St. Gallen vielerorts zugenommen (Tagblatt von gestern). Bei der Teufener Strasse in der Liebegg wurde gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 2,4 Prozent festgestellt. Dies entspricht 300 Fahrzeugen mehr, die täglich durch das Riethüsli-Quartier fahren. Hannes Kundert, Präsident des Quartiervereins, bezieht zur Verkehrszunahme Stellung.

Spürt man im Riethüsli-Quartier die Verkehrszunahme auf der Teufener Strasse?

Ja, die merken wir. Nur glaubt es uns niemand.

Wie meinen Sie das?

Wir stellen eine stetige Verkehrszunahme fest. Zur Lösung des Problems haben wir einen Vorschlag, mit dem wir bisher aber auf Granit gebissen haben.

Sie meinen den Strassentunnel vom Güterbahnhof zur Liebegg.

Genau. Aus meiner Sicht ist er die beste Lösung.

Stadt und Kanton sind da anderer Meinung.

Solange ich in diesem Quartier wohne, werde ich mich für diesen Tunnel einsetzen. Die erneute Verkehrszunahme unterstreicht die Notwendigkeit des Tunnels. Ausserdem befürworten Kanton und Stadt die Autobahnvariante des Bundes. Das gibt Grund zur Hoffnung. Denn diese Variante sieht eine Ausfahrt beim Güterbahnhof vor. Und wenn dort schon für die Autobahnausfahrt gebohrt wird, könnte man doch im gleichen Zug den Tunnel ins Riethüsli realisieren.

Im Quartier hat der Verkehr auch wegen Autos, die von Appenzell Ausserrhoden her in die Stadt fahren, zugenommen.

Es fällt schon auf, dass viele Autos mit «AR» auf dem Nummernschild durchs Quartier fahren.

Müssten nicht die Appenzeller etwas zu ihrem angedachten Tunnel beisteuern?

Als Quartiervereinspräsident liegt es nicht an mir, die Finanzierung des allfälligen Tunnels zu regeln. Dafür müsste der Kanton eine Lösung finden.

Um dem Verursacherprinzip aber gerecht zu werden, müssten die Appenzeller mehr zur Kasse gebeten werden. Wäre Road Pricing für Sie eine Alternative?

Ich bin gegen Einschränkungen des Autoverkehrs. Dass nur noch diejenigen fahren dürfen, die viel Geld haben, finde ich nicht korrekt. Grundsätzlich bin ich ja nicht gegen den Verkehr. Ich setze mich einfach für die Lösung ein und die ist aus meiner Sicht der Tunnel.

Und wenn das nicht klappt?

Es besteht die Hoffnung, dass Pendler auf die Appenzellerbahn umsteigen, sobald die Durchmesserlinie realisiert ist. Wie viele das tun werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt aber niemand sagen.

Wie gehen Sie nun vor?

Im August haben wir eine Vorstandssitzung, an der werden wir das Vorgehen besprechen. (ses)

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